iPhone 11 erfasst Standortdaten, auch wenn Tracking deaktiviert ist
Standortdaten sind ein sensibles Thema, viele Nutzer wünschen nicht, dass Technikkonzerne nachvollziehen können, wo sie sind oder waren. Diese Woche mussten iPhone 11 Pro-Nutzer erfahren, dass sie getrackt werden - auch wenn sie die Standort-Erfassung deaktiviert haben.
Standort-Informationen sind für viele Anbieter besonders wertvoll, denn daraus kann man enorm viele Rückschlüsse auf das alltägliche Verhalten eines Nutzers ziehen. Das ist auch der Grund, warum viele diese Funktion kategorisch unterbinden. Und das geht in der Regel auch einfach, Android und iOS bieten entsprechende Einstellungen an, mit denen man das ausschalten kann.
Der renommierte Sicherheitsforscher Brian Krebs deckte diese Woche aber auf, dass das iPhone 11 (Pro) auch dann den Standort erfasst und womöglich an Apple sendet, wenn man das Tracking eigentlich deaktiviert hat. Das steht im Wiederspruch mit den Privatsphäre-Richtlinien des Konzerns und natürlich auch den expliziten Wünschen der User.
Apple teilte Krebs daraufhin mit, dass das ein "erwartetes Verhalten" sei und das es auch keinerlei "Implikationen für die Sicherheit" gebe. Krebs kam zum Fazit, dass der Konzern das Tracken zugibt und gleichzeitig meint, dass das alles halb so schlimm sei.
Offiziell kommt das bisher nur in einem Fall zum Einsatz, nämlich dem kabellosen Teilen via AirDrop. Allerdings wird erwartet, dass Apple das demnächst auf ein vom Konzern geplantes "Tag"-Feature ausdehnen wird. Laut Apple erfolgt das Management der "Ultra Wideband"-Daten ausschließlich auf dem lokalen Gerät, es kommt zu keiner Übertragung an externe Server bzw. wird nichts gesammelt. Das bestätigen auch unabhängige Sicherheitsexperten, Apple will hierfür aber eine Einstellungsmöglichkeit per iOS-Update nachliefern.
Der renommierte Sicherheitsforscher Brian Krebs deckte diese Woche aber auf, dass das iPhone 11 (Pro) auch dann den Standort erfasst und womöglich an Apple sendet, wenn man das Tracking eigentlich deaktiviert hat. Das steht im Wiederspruch mit den Privatsphäre-Richtlinien des Konzerns und natürlich auch den expliziten Wünschen der User.
Apple teilte Krebs daraufhin mit, dass das ein "erwartetes Verhalten" sei und das es auch keinerlei "Implikationen für die Sicherheit" gebe. Krebs kam zum Fazit, dass der Konzern das Tracken zugibt und gleichzeitig meint, dass das alles halb so schlimm sei.
"Ultra Wideband" ist verantwortlich
Der iPhone-Hersteller hat nach seinen ersten Aussagen zunächst geschwiegen, doch mittlerweile hat sich Apple doch noch einmal zu Wort gemeldet. Gegenüber TechCrunch teilte Apple mit, dass das an der so genannten "Ultra Wideband"-Technologie liegt. Das erlaubt neueren Geräten eine Art "räumliche Wahrnehmung". Dadurch kann das Gerät selbstständig erkennen, wenn es in der Nähe anderer "Ultra Wideband"-Hardware ist.Offiziell kommt das bisher nur in einem Fall zum Einsatz, nämlich dem kabellosen Teilen via AirDrop. Allerdings wird erwartet, dass Apple das demnächst auf ein vom Konzern geplantes "Tag"-Feature ausdehnen wird. Laut Apple erfolgt das Management der "Ultra Wideband"-Daten ausschließlich auf dem lokalen Gerät, es kommt zu keiner Übertragung an externe Server bzw. wird nichts gesammelt. Das bestätigen auch unabhängige Sicherheitsexperten, Apple will hierfür aber eine Einstellungsmöglichkeit per iOS-Update nachliefern.
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