Google Stadia bringt Spiele-Käufe zu Chrome und Darksiders Genesis

Google erweitert den Spiele-Streaming-Dienst Stadia mit neuen Funk­tio­nen und Games. Nach ersten Gehversuchen mit dem Sprach­as­sis­ten­ten wird nun der Store zum Kauf weiterer Titel über den Chrome Browser an­ge­bo­ten. Zudem feiert Darksiders Genesis seinen Release.
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Google Stadia
Wer Stadia-Spiele aus der noch überschaubaren Auswahl an Titeln kaufen wollte, musste bis­her den Umweg über die Stadia-Smart­phone-App nehmen. Nun entschied sich Google dazu, die Erreichbarkeit und Kaufmöglichkeiten parallel dazu im hauseigenen Chrome-Browser zu­zu­las­sen. Auch wenn die aktuelle Preisgestaltung im Stadia Store fragwürdig bleibt, wurde der Chrome-Zugang zum Online-Shop in der vergleichsweise kleinen Community oft ge­for­dert. Ganz oben auf der Wunschliste stand er bei Spielern aber sicher nicht. Google StadiaAuszug aus dem Stadia Store: Jetzt erreichbar über den Google Chrome-Browser

Kleine Anzahl von Spielen, leicht überhebliche Preisgestaltung

Aktuell werden im Stadia Store insgesamt 23 Spiele zuzüglich passender Premium-Versionen zum Streamen angeboten. Die Preise für die Cloud-Gaming-Titel variieren zwischen zehn und 100 Euro. Bisher wird Stadia nur für Käufer der so genannten Founder's und Premiere Edition angeboten, die über das für drei Monate inkludierte Pro-Abo zudem kostenlos auf Spiele wie Destiny 2, Tomb Raider, Samurai Shodown und den Landwirtschafts-Simulator 19 zugreifen kön­nen. Google verspricht seiner zahlenden Kundschaft monatlich neue "Gratis-Spiele".

Erst gestern feierte mit Darksiders Genesis von Publisher THQ Nordic ein neues Action-Ad­ven­tu­re seine Premiere auf Google Stadia. Parallel dazu wurde die PC-Version veröffentlicht, die Kon­so­len-Fassungen erscheinen erst Mitte Fe­bru­ar 2020. Der aus der Vo­gel­pers­pek­ti­ve ge­spiel­te Hack'n'Slay-Titel dürfte vor allem bei Fans der Diablo-Serie Anklang finden und als nette Verkürzung der Wartezeit auf Diablo 4 herhalten. Erste Rezensionen auf Steam zeigen sich sehr positiv, hier kostet das Spiel allerdings auch nur knapp 30 Euro. Stadia-Spieler müssen hingegen 40 Euro auf den Tisch legen.


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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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