Deutschland so: Breitband-Ziel 2018 ist jetzt zu 88 Prozent erreicht
Der Breitband-Ausbau in Deutschland geht zwar durchaus voran, allerdings ist es vor allem im ländlichen Raum oft immer noch eher Glückssache, wenn man eine halbwegs schnelle Anbindung buchen kann. Das geht aus Daten der Bundesnetzagentur hervor.
Die Behörde spricht in ihrem jetzt veröffentlichten Tätigkeitsbericht davon, dass sich die Zahl der Haushalte, die einen Anschluss mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Downstream buchen können, seit dem Jahr 2010 auf 36 Millionen verdoppelt hat. Das sind aber letztlich eben nur 88 Prozent der Haushalte. Angesichts dessen, dass die Bundesregierung über Jahre mit dem großen Ziel herumlief, bei dieser Bandbreite bis 2018 eine flächendeckende Versorgung hinzubekommen, sind die jüngsten Zahlen ein regelrechtes Armutszeugnis.
Stationäre Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde gibt es inzwischen für 66 Prozent der Haushalte. 60 Prozent können auch schon Anbindungen ab 400 Megabit pro Sekunde buchen. Die Bandbreiten-Werte betreffen dabei allerdings jeweils nur die Downstream-Raten. Aufgrund der hierzulande üblichen asymmetrischen Anschlüsse, fallen die Upstream-Anbindungen sehr viel schmaler aus.
Um die lokale Versorgung der Wirtschaft mit Breitband-Anbindungen zu verbessern, vergibt die Bundesnetzagentur seit einigen Tagen auch Lizenzen für "5G-Campus-Netze". Erste Genehmigungen hierfür wurden jetzt an den Chemiekonzern BASF vergeben, der so seine großen Werksgelände flächendeckend mit einer eigenen Infrastruktur versorgen kann. Seit dem Start am 21. November sind bereits fünf Anträge eingegangen, weitere werden sicherlich folgen.
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Stationäre Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde gibt es inzwischen für 66 Prozent der Haushalte. 60 Prozent können auch schon Anbindungen ab 400 Megabit pro Sekunde buchen. Die Bandbreiten-Werte betreffen dabei allerdings jeweils nur die Downstream-Raten. Aufgrund der hierzulande üblichen asymmetrischen Anschlüsse, fallen die Upstream-Anbindungen sehr viel schmaler aus.
Notlösung Mobilfunk
Damit die Nutzer zumindest irgendwie mit schnellen Internet-Anbindungen versorgt werden können, setzt man bei der Bundesnetzagentur auch auf den Mobilfunk. Dieser soll zukünftig einen "erheblichen Beitrag zur Verfügbarkeit schneller Breitbandanschlüsse in Deutschland leisten". Das zumindest soll auch eine Folge der durchgeführten Frequenzauktion in Vorbereitung des Aufbaus von 5G-Infrastrukturen sein, wie Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, betonte.Um die lokale Versorgung der Wirtschaft mit Breitband-Anbindungen zu verbessern, vergibt die Bundesnetzagentur seit einigen Tagen auch Lizenzen für "5G-Campus-Netze". Erste Genehmigungen hierfür wurden jetzt an den Chemiekonzern BASF vergeben, der so seine großen Werksgelände flächendeckend mit einer eigenen Infrastruktur versorgen kann. Seit dem Start am 21. November sind bereits fünf Anträge eingegangen, weitere werden sicherlich folgen.
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