Volla: Modernes Android-Phone ohne Google, aber mit Linux-Option
Das Volla Smartphone ist der Versuch, im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne ein Gerät auf den Markt zu bringen, das mit voller Absicht ganz ohne jedwede Art von Google-Anbindung arbeitet. Darüber hinaus will man auch den Einsatz von verschiedenen Linux-Varianten auf der relativ modernen Hardware ermöglichen.
Das Team hinter dem nur als "Volla" bezeichneten Smartphone hat sich ein interessantes Ziel gesetzt. Während Huawei gerade darum kämpft, doch bitte wieder Googles Services und Apps auf seinen Smartphones vorinstallieren zu dürfen, geht das Projekt in die entgegengesetzte Richtung. Volla soll ganz ohne Google auskommen, um so einen besseren Schutz der Privatsphäre und vor allem absolute Wahlfreiheit bei der App-Nutzung zu gewährleisten.
Volla: Das Smartphone soll in Weiß ...
... und Schwarz angeboten werden
Die Grundlage für das Vorhaben bildet natürlich eine Android-Variante auf Basis des Codes aus dem Android Open Source Project (AOSP), bei der keinerlei Google-Services integriert sind. Das sogenannte Volla OS läuft bereits auf den Prototypen der Hardware und soll mit einigen interessanten Features aufwarten. Dazu gehört, dass man einfach auf dem Homescreen anfangen kann, mit dem Finger zu schreiben, um dann anhand von Vorschlägen schnell auf bestimmte Funktionen zuzugreifen.
Volla will ein Smartphone mit Android ...
... aber ganz ohne Google einführen
Es handelt sich also nicht um eine komplett unveränderte AOSP-Build von Android. Für Open-Source-Fans soll aber noch eine zweite Option geschaffen werden - erreicht die bei Kickstarter laufende Kampagne ihr Stretch-Goal, soll auch Support für GNU/Linux-basierte Betriebssysteme geboten werden. Die Unterstützer haben dabei zunächst die Wahl zwischen Ubuntu Touch oder Nemo Mobile. Schon jetzt hat das Team die erstgenannte Variante im Erprobungs-Einsatz.
Optional will man Ubuntu Touch oder Nemo Mobile als Linux-Optionen anbieten
Technisch ist das Volla Smartphone durchaus modern, besitzt es doch ein 6,3 Zoll großes Full-HD-Display - inklusive Notch - und zwei mit 16 und zwei Megapixeln arbeitende Kameras auf der Rückseite. Hinzu kommen eine 16-Megapixel-Frontkamera, ein USB Type-C-Anschluss und ein Kopfhöreranschluss. Ebenfalls enthalten sind ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und ein MicroSD-Kartenleser sowie sogar Wireless-Charging. Die Plattform bildet ein MediaTek Helio P23 Octacore-SoC, der mit 2,0 Gigahertz arbeitet und vier Gigabyte RAM und 64 GB Flash-Speicher zur Seite gestellt bekommt.
Der Akku ist mit 5000mAh ebenfalls sehr ordentlich dimensioniert. Einen großen Haken gibt es beim Volla Smartphone wie immer: die Entwickler setzen einen Mindestpreis von knapp 300 Euro an, die von interessierten Unterstützern gezahlt werden müssen. Die Auslieferung der Geräte soll dann im Laufe des nächsten Jahres erfolgen, sodass man hier einiges an Geduld mitbringen muss. Hinter dem Vorhaben steckt übrigens ein Team mit Hauptsitz in Deutschland.
Volla: Das Smartphone soll in Weiß ...
... und Schwarz angeboten werden
Die Grundlage für das Vorhaben bildet natürlich eine Android-Variante auf Basis des Codes aus dem Android Open Source Project (AOSP), bei der keinerlei Google-Services integriert sind. Das sogenannte Volla OS läuft bereits auf den Prototypen der Hardware und soll mit einigen interessanten Features aufwarten. Dazu gehört, dass man einfach auf dem Homescreen anfangen kann, mit dem Finger zu schreiben, um dann anhand von Vorschlägen schnell auf bestimmte Funktionen zuzugreifen.
Volla will ein Smartphone mit Android ...
... aber ganz ohne Google einführen
Es handelt sich also nicht um eine komplett unveränderte AOSP-Build von Android. Für Open-Source-Fans soll aber noch eine zweite Option geschaffen werden - erreicht die bei Kickstarter laufende Kampagne ihr Stretch-Goal, soll auch Support für GNU/Linux-basierte Betriebssysteme geboten werden. Die Unterstützer haben dabei zunächst die Wahl zwischen Ubuntu Touch oder Nemo Mobile. Schon jetzt hat das Team die erstgenannte Variante im Erprobungs-Einsatz.
Optional will man Ubuntu Touch oder Nemo Mobile als Linux-Optionen anbieten
Technisch ist das Volla Smartphone durchaus modern, besitzt es doch ein 6,3 Zoll großes Full-HD-Display - inklusive Notch - und zwei mit 16 und zwei Megapixeln arbeitende Kameras auf der Rückseite. Hinzu kommen eine 16-Megapixel-Frontkamera, ein USB Type-C-Anschluss und ein Kopfhöreranschluss. Ebenfalls enthalten sind ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und ein MicroSD-Kartenleser sowie sogar Wireless-Charging. Die Plattform bildet ein MediaTek Helio P23 Octacore-SoC, der mit 2,0 Gigahertz arbeitet und vier Gigabyte RAM und 64 GB Flash-Speicher zur Seite gestellt bekommt.
Der Akku ist mit 5000mAh ebenfalls sehr ordentlich dimensioniert. Einen großen Haken gibt es beim Volla Smartphone wie immer: die Entwickler setzen einen Mindestpreis von knapp 300 Euro an, die von interessierten Unterstützern gezahlt werden müssen. Die Auslieferung der Geräte soll dann im Laufe des nächsten Jahres erfolgen, sodass man hier einiges an Geduld mitbringen muss. Hinter dem Vorhaben steckt übrigens ein Team mit Hauptsitz in Deutschland.
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