Google arbeitet an Linux-Anwendungen auf allen Android-Geräten
Google arbeitet daran, dass Linux-Anwendungen direkt auf Android-Geräten ausgeführt werden können. Dies unterstützte das Unternehmen bisher nur über das Linux-Support-System auf Chromebooks, Android-User mussten eingeschränkte Drittanbieter-Lösungen nutzen.
Anfangs war es notwendig, diese App manuell zu aktivieren und die VM selbst zu konfigurieren, was technisches Know-how erforderte. Inzwischen arbeitet Google jedoch daran, diesen Prozess deutlich zu vereinfachen, indem die Terminal-App zu einer umfassenden Lösung weiterentwickelt wird, die nicht nur die VM startet, sondern auch die Installation und Konfiguration eines Linux-Systems, wie etwa Debian, automatisch übernimmt, berichtete das US-Magazin AndroidAuthority, das auch eine kurze Demo bereitstellte:
Neue Patches, die kürzlich in das Android Open Source Project (AOSP) integriert wurden, zeigen, dass Google plant, eine Option "Linux-Terminal" in den Entwickleroptionen von Android hinzuzufügen. Sobald diese aktiviert wird, kann die Terminal-App genutzt werden, um eine Linux-VM zu betreiben. Aktuell müssen Nutzer noch eine Debian-Image-Datei manuell bereitstellen und die VM-Konfiguration einrichten, doch dies soll in Zukunft automatisiert werden.
Überdies arbeitet Google an weiteren Verbesserungen der Terminal-App sowie des AVF. Diese sollen unter anderem ermöglichen, Snapshots der VM zu sichern und wiederherzustellen, Virtualisierung in geschachtelter Form zu unterstützen sowie Einstellungen wie die Festplattengröße und Portweiterleitungen anzupassen.
Die Unterstützung von Linux-Apps auf Android könnte vor allem Entwicklern zugutekommen, da sie so Tools wie Android Studio direkt auf Android-Geräten nutzen könnten. Damit würde Android auch als potenzielles Desktop-Betriebssystem weiter gestärkt, besonders wenn immer mehr Linux-Apps auch für ARM-basierte Prozessoren optimiert werden, die in den meisten Android-Geräten verbaut sind.
Siehe auch:
Simple VM-Integration
Ein erster Schritt in Richtung Linux-Nutzung auf Android ist die Entwicklung einer neuen Terminal-App, die Teil des Android Virtualization Frameworks (AVF) ist. Diese App ermöglicht es, über eine virtuelle Maschine direkt Linux-Befehle vom Android-Gerät auszuführen.Anfangs war es notwendig, diese App manuell zu aktivieren und die VM selbst zu konfigurieren, was technisches Know-how erforderte. Inzwischen arbeitet Google jedoch daran, diesen Prozess deutlich zu vereinfachen, indem die Terminal-App zu einer umfassenden Lösung weiterentwickelt wird, die nicht nur die VM startet, sondern auch die Installation und Konfiguration eines Linux-Systems, wie etwa Debian, automatisch übernimmt, berichtete das US-Magazin AndroidAuthority, das auch eine kurze Demo bereitstellte:
Linux-Terminal auf Android-Smartphone (von AndroidAuthority)
Neue Patches, die kürzlich in das Android Open Source Project (AOSP) integriert wurden, zeigen, dass Google plant, eine Option "Linux-Terminal" in den Entwickleroptionen von Android hinzuzufügen. Sobald diese aktiviert wird, kann die Terminal-App genutzt werden, um eine Linux-VM zu betreiben. Aktuell müssen Nutzer noch eine Debian-Image-Datei manuell bereitstellen und die VM-Konfiguration einrichten, doch dies soll in Zukunft automatisiert werden.
Überdies arbeitet Google an weiteren Verbesserungen der Terminal-App sowie des AVF. Diese sollen unter anderem ermöglichen, Snapshots der VM zu sichern und wiederherzustellen, Virtualisierung in geschachtelter Form zu unterstützen sowie Einstellungen wie die Festplattengröße und Portweiterleitungen anzupassen.
Terminal auf Smartphones
Google wird diese Funktionen nicht nur in Geräten mit größeren Bildschirmen und Tastaturen anbieten. Tests mit den Codenamen "tangorpro" und "komodo", die auf das Pixel Tablet und das kommende Pixel 9 Pro XL hindeuten, zeigen, dass die Terminal-App auf einer breiteren Palette von Android-Geräten verfügbar sein könnte.Die Unterstützung von Linux-Apps auf Android könnte vor allem Entwicklern zugutekommen, da sie so Tools wie Android Studio direkt auf Android-Geräten nutzen könnten. Damit würde Android auch als potenzielles Desktop-Betriebssystem weiter gestärkt, besonders wenn immer mehr Linux-Apps auch für ARM-basierte Prozessoren optimiert werden, die in den meisten Android-Geräten verbaut sind.
Zusammenfassung
- Google erweitert Linux-Unterstützung auf Android-Geräten
- Neue Terminal-App ermöglicht Linux-Befehle auf Android
- Linux-Terminal wird als Entwickleroption in Android integriert
- Automatisierung von VM-Installation und Linux-Systemkonfiguration geplant
- Weitere Verbesserungen der Terminal-App und des AVF in Arbeit
- Linux-Apps könnten Android als Desktop-OS stärken
- Auch Pixel-Geräte sollen Linux-Unterstützung erhalten
Siehe auch:
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