Google feuert kritische Mitarbeiter, weitere Eskalation ist zu erwarten
Google hat nach wie vor das Image des freundlichen Hippie-Unternehmens, bei dem jeder gut drauf und auf bunten Fahrrädern unterwegs ist. Doch die Realität ist davon weit entfernt, wie der Umgang des Konzerns mit kritischen Mitarbeitern zeigt.
Skeptikern war schon lange klar, dass das langjährige Unternehmensmotto "Don't be evil" nicht viel mehr ist als nur PR und der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View nach außen hin auch knallhart sein kann. Nach innen, so dachten viele, ist Google ein fairer und eben guter Arbeitergeber.
Mit Folgen: Denn Anfang dieser Woche erreichten die Repressionen gegen eigene Mitarbeiter ihren Höhepunkt, denn Google feuerte vier Angestellte. Der Vorwurf: Verstoß gegen Daten-Geheimhaltungs-Richtlinien. So habe es u. a. Zugriffe auf Kalender von Kollegen gegeben, um Daten an Externe weiterzugeben, so einer der Google-Vorwürfe. Dieser Rauswurf basiert aber auf einer erst vor kurzem geänderten Bestimmung.
Die Kritiker sehen das aber als vorgeschobenen Grund an, gegen unbequeme Angestellte vorzugehen, die gegen Vertuschung von sexueller Belästigung, Militäraufträge und Zusammenarbeit mit Einwanderungsbehörden protestieren.
Die kritischen Google-Mitarbeiter verweisen in einem Statement auf den Umstand, dass der Konzern vor kurzem eine Anti-Gewerkschafts-Firma angeheuert hat und das aktuelle Vorgehen deren Handschrift trägt. Man teilte mit, dass Google die internen Probleme nicht lösen will, sondern mit der Verschärfung der Gangart sie nur eskaliert und so auch das Vertrauen der Kunden verliert.
Vertuschung und Lügen
Doch diese Blase platzte als die Vorwürfe gegen den Top-Manager Any Rubin bekannt wurden. Denn Google versucht alles, um den Skandal rund um sexuellen Missbrauch unter den Teppich zu kehren. Doch das misslang und es gab auch zahlreiche Proteste von Google-Mitarbeitern, die die vom Konzern immer wieder selbst beschworene Transparenz bzw. Konsequenzen einforderten. Es gab überall auf der Welt so genannte Walkouts - von Streiks kann man nicht sprechen, weil Google wie so viele andere Tech-Konzerne keine Gewerkschaften zulässt.Mit Folgen: Denn Anfang dieser Woche erreichten die Repressionen gegen eigene Mitarbeiter ihren Höhepunkt, denn Google feuerte vier Angestellte. Der Vorwurf: Verstoß gegen Daten-Geheimhaltungs-Richtlinien. So habe es u. a. Zugriffe auf Kalender von Kollegen gegeben, um Daten an Externe weiterzugeben, so einer der Google-Vorwürfe. Dieser Rauswurf basiert aber auf einer erst vor kurzem geänderten Bestimmung.
Die Kritiker sehen das aber als vorgeschobenen Grund an, gegen unbequeme Angestellte vorzugehen, die gegen Vertuschung von sexueller Belästigung, Militäraufträge und Zusammenarbeit mit Einwanderungsbehörden protestieren.
Die kritischen Google-Mitarbeiter verweisen in einem Statement auf den Umstand, dass der Konzern vor kurzem eine Anti-Gewerkschafts-Firma angeheuert hat und das aktuelle Vorgehen deren Handschrift trägt. Man teilte mit, dass Google die internen Probleme nicht lösen will, sondern mit der Verschärfung der Gangart sie nur eskaliert und so auch das Vertrauen der Kunden verliert.
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