Huawei stellt MatePad Pro vor:
'iPad Pro' mit Android & Apple Pen-Klon
Huawei will mit dem MatePad Pro ein neues Tablet als Alternative zu iPad Pro und Microsoft Surface anbieten und fährt dazu bei dem jetzt neu vorgestellten High-End-Brett einiges auf. Hierzulande startet das Huawei MatePad Pro mit seinem gelochten Display aber erstmal nicht.
Das Huawei MatePad Pro ist klar als Antwort auf Produkte wie das iPad Pro von Apple ausgelegt und soll mit seinen Features für den produktiven Einsatz wohl auch als Ersatz für 2-in-1-Geräte und Laptops mit Windows dienen. Neben einer High-End-Ausstattung versucht sich Huawei hier auch mit einigen Design-Details von der Konkurrenz abzuheben - das Display hat ein Loch für die Frontkamera und die Bildschirmränder fallen für ein Android-Tablet erstaunlich schmal aus.
Huawei lässt dem Nutzer beim MatePad Pro auf Wunsch zwischen Desktop- und Tablet-Modus umschalten
Der Bildschirm des MatePad Pro ist ein 10,8 Zoll großes LCD im 16:10-Format, das mit 2560 x 1600 Pixeln arbeitet und den DCI-P3-Farbraum komplett abdeckt. Das Panel hat nicht nur abgerundete Ecken, sondern besitzt obendrein links oben ein Loch, wie es bisher nur in Smartphone-Bildschirmen vorzufinden war. Hinter dem Ausschnitt bringt Huawei hier eine 8-Megapixel-Kamera für Videotelefonate, Videos und Fotos unter.
Weil hier ein LCD verbaut wird, ist das Loch für die Frontkamera etwas größer als bei einem OLED-Panel
Zugunsten einer möglichst flachen Bauform verzichtet Huawei dabei auf eine besonders aufwendige Kamera-Konstruktion auf der Rückseite. Stattdessen wird eine einzelne 13-Megapixel-Kamera mit F/1.8-Blende und Phase-Detection-Autofokus integriert, die immerhin in der Lage ist, 4K-Videos aufzunehmen und einen dedizierten LED-Blitz zur Seite gestellt bekommt.
Huawei bietet das MatePad Pro neben einer reinen WLAN-Version auch in einer Ausgabe mit 4G/LTE-Support an, ein 5G-Modem ist noch nicht integriert. Der Akku des neuen Android-Tablets ist mit 7250mAh recht üppig dimensioniert und kann mittels eines USB-C-Ports mit bis zu 20 Watt geladen werden. Sogar Wireless-Charging und Reverse-Wireless-Charging werden unterstützt. Ansonsten werden alle aktuellen Funk-Standards geboten, doch ausgerechnet NFC fehlt auf dem Ausstattungszettel.
Huawei wirbt beim MatePad Pro damit, dass das Gerät trotz seiner Größe mit 492 Gramm sehr leicht ausfällt. Einer der Gründe dafür ist, dass man die Rückenabdeckung des Geräts mit einer Art Glasfaserkunststoff (GFK) realisiert. Dadurch werden diverse Farben möglich und gleichzeitig bleibt das mit einem stabilen Metallrahmen versehene Tablet leicht. Auffällig sind auch die sehr schmalen Ränder.
Der Huawei M-Pencil sieht nicht nur aus wie ein Apple Pencil - er funktioniert auch genauso
Huawei sieht das MatePad Pro als ein produktiv nutzbares Tablet, denn die Software auf Basis von Android 10, bei der mangels entsprechender Lizenz noch immer keine Google-Apps und -Dienste enthalten sind, verfügt über einige entsprechende Features. So wird der Betrieb mehrerer Apps in eigenen Fenstern unterstützt und es gibt die Möglichkeit, den Bildschirm eines drahtlos angebundenen Smartphones auf dem Tablet zu spiegeln.
Die Oberfläche kann außerdem einerseits in einem Tablet-Modus und andererseits mit einer Art Desktop-Interface mit Taskleiste dargestellt werden. Außerdem wird ein neigungs- und druckempfindlicher Stylus angeboten, den man als Huawei M-Pencil bezeichnet. Mit seiner Gummispitze erinnert der Stift stark an den Apple Pencil und soll sehr präzise Schrifteingaben und Zeichnungen ermöglichen.
Huawei lässt dem Nutzer beim MatePad Pro auf Wunsch zwischen Desktop- und Tablet-Modus umschalten
Der Bildschirm des MatePad Pro ist ein 10,8 Zoll großes LCD im 16:10-Format, das mit 2560 x 1600 Pixeln arbeitet und den DCI-P3-Farbraum komplett abdeckt. Das Panel hat nicht nur abgerundete Ecken, sondern besitzt obendrein links oben ein Loch, wie es bisher nur in Smartphone-Bildschirmen vorzufinden war. Hinter dem Ausschnitt bringt Huawei hier eine 8-Megapixel-Kamera für Videotelefonate, Videos und Fotos unter.
Weil hier ein LCD verbaut wird, ist das Loch für die Frontkamera etwas größer als bei einem OLED-Panel
Zugunsten einer möglichst flachen Bauform verzichtet Huawei dabei auf eine besonders aufwendige Kamera-Konstruktion auf der Rückseite. Stattdessen wird eine einzelne 13-Megapixel-Kamera mit F/1.8-Blende und Phase-Detection-Autofokus integriert, die immerhin in der Lage ist, 4K-Videos aufzunehmen und einen dedizierten LED-Blitz zur Seite gestellt bekommt.
Gleiche High-End-Plattform wie im Mate 30 Pro
Im Innern des Huawei MatePad Pro steckt der aktuelle Kirin 990 Octacore-SoC aus der hauseigenen CPU-Schmiede HiSilicon, der mit acht bis zu 2,86 Gigahertz schnellen Rechenkernen aufwartet und mit sechs oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher gepaart wird. Der interne Flash-Speicher ist jeweils 128, 256 oder gleich 512 Gigabyte groß. Zur Erweiterung kann man hier nur eine Huawei-eigene NanoMemory-Card verwenden, da der Slot keine MicroSD-Karten aufnehmen kann.Huawei bietet das MatePad Pro neben einer reinen WLAN-Version auch in einer Ausgabe mit 4G/LTE-Support an, ein 5G-Modem ist noch nicht integriert. Der Akku des neuen Android-Tablets ist mit 7250mAh recht üppig dimensioniert und kann mittels eines USB-C-Ports mit bis zu 20 Watt geladen werden. Sogar Wireless-Charging und Reverse-Wireless-Charging werden unterstützt. Ansonsten werden alle aktuellen Funk-Standards geboten, doch ausgerechnet NFC fehlt auf dem Ausstattungszettel.
Huawei wirbt beim MatePad Pro damit, dass das Gerät trotz seiner Größe mit 492 Gramm sehr leicht ausfällt. Einer der Gründe dafür ist, dass man die Rückenabdeckung des Geräts mit einer Art Glasfaserkunststoff (GFK) realisiert. Dadurch werden diverse Farben möglich und gleichzeitig bleibt das mit einem stabilen Metallrahmen versehene Tablet leicht. Auffällig sind auch die sehr schmalen Ränder.
Die Oberfläche kann außerdem einerseits in einem Tablet-Modus und andererseits mit einer Art Desktop-Interface mit Taskleiste dargestellt werden. Außerdem wird ein neigungs- und druckempfindlicher Stylus angeboten, den man als Huawei M-Pencil bezeichnet. Mit seiner Gummispitze erinnert der Stift stark an den Apple Pencil und soll sehr präzise Schrifteingaben und Zeichnungen ermöglichen.
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