Mars-Lander befreit feststeckende Sonde - mit Schlägen per Schaufel
Eine unbemannte Mars-Mission ist natürlich hochkomplex, vor allem auch deshalb, weil man nicht eben mal so hinfahren kann, wenn ein Problem auftaucht. Die Raumfahrt-Ingenieure müssen dabei oftmals High-Tech-Lösungen anwenden - manchmal aber auch erstaunlich simple.
In Zeiten von Röhrenfernsehern war es üblich, wenn das Teil mal nicht funktionierte, dass man aufsteht und dem Kasten einen gezielten Schlag verpasst. Das half manchmal auch und wenn nicht, dann konnte man sich so zumindest abreagieren. Den Beweis, dass stumpfe Gewalt manchmal doch eine erstaunlich effiziente und in diesem Fall auch durchaus charmante Methode darstellt, liefert die NASA bei ihrem Lander Mars InSight.
Denn InSight ("Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport") verwendet diverse Instrumente, um sich durch die Planetenoberfläche zu bohren und diverse "Lebenszeichen" wie seismische Aktivität und Temperatur zu messen.
Seither hat die NASA versucht, die Stelle zu lockern bzw. die Bohrung fortzusetzen. Alle bisherigen Versuche, die Sonde mit Hilfe von sanftem Druck des Greifarms zu befreien, schlugen fehl. Das Ganze war natürlich mit einigem Risiko verbunden, da in allen Komponenten empfindliche Elektronik steckt.
Also griff man zu leicht "brachialen" Mitteln: Der Greifarm, auf dem sich eine Schaufel befindet, wurde nämlich dazu verwendet, um mehrmals auf die Sonde zu schlagen (via Gizmodo). Das hat offenbar auch geklappt, denn die NASA twitterte, dass dieser Ansatz allem Anschein nach funktioniert, da die Bohrung zumindest ein kleines Stück fortgesetzt werden konnte.
Siehe auch: InSight spürt den Mars - Forscher überrascht von bisherigen Messungen
Denn InSight ("Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport") verwendet diverse Instrumente, um sich durch die Planetenoberfläche zu bohren und diverse "Lebenszeichen" wie seismische Aktivität und Temperatur zu messen.
Sonde blieb bei Bohrung stecken
Doch beim Bohrversuch kam es Ende Februar zu einem Problem, denn die "The Mole", also Maulwurf, genannte Sonde blieb stecken. Grund: Das Gestein hatte sich an der Bohrstelle als härter herausgestellt, als man erwartet hat.Seither hat die NASA versucht, die Stelle zu lockern bzw. die Bohrung fortzusetzen. Alle bisherigen Versuche, die Sonde mit Hilfe von sanftem Druck des Greifarms zu befreien, schlugen fehl. Das Ganze war natürlich mit einigem Risiko verbunden, da in allen Komponenten empfindliche Elektronik steckt.
Also griff man zu leicht "brachialen" Mitteln: Der Greifarm, auf dem sich eine Schaufel befindet, wurde nämlich dazu verwendet, um mehrmals auf die Sonde zu schlagen (via Gizmodo). Das hat offenbar auch geklappt, denn die NASA twitterte, dass dieser Ansatz allem Anschein nach funktioniert, da die Bohrung zumindest ein kleines Stück fortgesetzt werden konnte.
Siehe auch: InSight spürt den Mars - Forscher überrascht von bisherigen Messungen
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neue iPad-Pro-Modelle 2027: Apple setzt auf KI-Chips und Performance
- Microsoft Edge: Login mit einem Google-Konto gestartet
- Hawking-Strahlung nachgewiesen: Physiker messen Effekt im Labor
- Schwerer IT-Ausfall: Bayerische Justiz stundenlang lahmgelegt
- Mecklenburg-Vorpommern streicht jetzt erste Microsoft-Cloud-Dienste
- Insider-Verdacht überschattet Milliarden-Deal für deutschen IT-Konzern
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen