Weniger Verbrauch, mehr Produktivität:
Microsoft erprobt 4 Tage-Woche
Weniger Stromverbrauch, weniger Ausdrucke, mehr Produktivität: Microsoft hat im August in Japan mit sichtbarem Erfolg ein Experiment mit einer 4 Tage-Arbeitswoche durchgeführt. Die Erkenntnisse daraus sind erstaunlich.
Japan hat keinen besonders guten Ruf, was die sogenannte Work-Life-Balance angeht. Lang im Büro zu bleiben und möglichst wenig Urlaub zu nehmen gehört da ebenso dazu, wie überspitzt gesagt "Produktivität vorzutäuschen". Mit einem interessanten Experiment hat sich nun Microsoft ausgerechnet diese schlechten Voraussetzungen in Japan vorgenommen, um ein 3 Tage-Wochenende oder besser gesagt eine 4 Tage-Arbeitswoche zu erproben (via Sumikai/ Tech Nikkei).
Die Effekte waren nach der Auswertung des Experiments erstaunlich, wenn auch in einigen Bereichen hervorsehbar. Dazu gehört zum Beispiel, dass 23,1 Prozent weniger Strom im Büro verbraucht wurde, da es einen zusätzlichen Tag geschlossen war. Die Mitarbeiter nahmen aber auch 25,4 Prozent weniger freie Tage im Monat in Anspruch und druckten 58,7 Prozent weniger Seiten aus. All das hat dem Unternehmen eine Menge Geld gespart.
Die Auswertung des Experiments dauert noch an. Welche Schlüsse das Unternehmen daraus zieht, soll noch in diesem Jahr kommuniziert werden.
Work-Life Choice Challenge Summer 2019
Dabei bekamen im Rahmen der "Work-Life Choice Challenge Summer 2019" im August insgesamt 2300 Mitarbeiter jeden Freitag frei. Dieser extra Urlaub ging dabei nicht zu Lasten einer anderen Urlaubszeit, und die entgangene Arbeitszeit durfte nicht auf die anderen verbliebenen Arbeitstage verteilt werden.Die Effekte waren nach der Auswertung des Experiments erstaunlich, wenn auch in einigen Bereichen hervorsehbar. Dazu gehört zum Beispiel, dass 23,1 Prozent weniger Strom im Büro verbraucht wurde, da es einen zusätzlichen Tag geschlossen war. Die Mitarbeiter nahmen aber auch 25,4 Prozent weniger freie Tage im Monat in Anspruch und druckten 58,7 Prozent weniger Seiten aus. All das hat dem Unternehmen eine Menge Geld gespart.
Auswertung läuft
Dazu kommt, dass die Produktivität um erstaunliche 39,9 Prozent angestiegen ist. Obwohl die Mitarbeiter weniger Zeit bei der Arbeit waren, haben sie mehr Arbeit geschafft. Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Mitarbeiter allein dadurch, dass es sich um ein Experiment handelte, auch anders an ihre Arbeit herangegangen sind. Wie sich die einzelnen Punkte auf Dauer auswirken ist damit noch nicht gesagt.Die Auswertung des Experiments dauert noch an. Welche Schlüsse das Unternehmen daraus zieht, soll noch in diesem Jahr kommuniziert werden.
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