Mobilfunk: Bundesregierung will auf einmal Spitzenposition anstreben
Die Bundesregierung hat eine neue Mobilfunkstrategie beschlossen. Mit dieser will man auf einmal nichts Geringeres, als eine "internationale Spitzenposition" erreichen. Zumindest wird dies in den nun beschlossenen Eckpunkten als Ziel formuliert.
Aus diversen Gründen liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit zurück. Selbst in Nicht-Industriestaaten findet man oft eine wesentlich bessere Versorgung mit mobilem Internet vor als hierzulande. Bei den Planungen für eine Veränderung dessen lässt man sich zumindest nicht auf die üblichen Phrasen ein, wie etwa die Hoffnung auf ein tolles neues 5G-Netz.
Stattdessen setzt man durchaus an den bestehenden Problemen an, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervorgeht. Eine flächendeckende 4G-Versorgung - vor allem auch im ländlichen Raum und entlang der Verkehrswege - wird als entscheidende Grundlage für alle weiteren Entwicklungen angesehen.
Damit es endlich schneller mit dem Netzausbau vorangeht, will die Bundesregierung in erster Linie Genehmigungsverfahren beschleunigen. Aber auch die staatliche Gesellschaft für den Infrastruktur-Ausbau, die in ländlichen Regionen die Türme bereitstellen soll, an die Antennen montiert werden können, spielt eine zentrale Rolle. Weiterhin will man Grundstücke von Bund, Ländern und Kommunen verstärkt als Standorte für Anlagen zum Netzbetrieb zur Verfügung stellen.
Siehe auch: Die große Mobilfunk-Lüge: Kaum ein Kunde erreicht beworbenen Speed
Stattdessen setzt man durchaus an den bestehenden Problemen an, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervorgeht. Eine flächendeckende 4G-Versorgung - vor allem auch im ländlichen Raum und entlang der Verkehrswege - wird als entscheidende Grundlage für alle weiteren Entwicklungen angesehen.
Konkrete Maßnahmen beschlossen
"Ein internationaler Vergleich von Mobilfunkdiensten zeigt, dass die Mobilfunkversorgung in Deutschland den Ansprüchen einer hochentwickelten Wirtschaftsnation bislang nicht ausreichend gerecht wird und eine internationale Spitzenposition noch nicht erreicht ist", heißt es in der Bestandsaufnahme. Und dies entspricht dem, was in der Internet-Branche schon lange und immer wieder thematisiert wurde. Doch Politik und Netzbetreiber zogen daraus bisher kaum sichtbare Konsequenzen.Damit es endlich schneller mit dem Netzausbau vorangeht, will die Bundesregierung in erster Linie Genehmigungsverfahren beschleunigen. Aber auch die staatliche Gesellschaft für den Infrastruktur-Ausbau, die in ländlichen Regionen die Türme bereitstellen soll, an die Antennen montiert werden können, spielt eine zentrale Rolle. Weiterhin will man Grundstücke von Bund, Ländern und Kommunen verstärkt als Standorte für Anlagen zum Netzbetrieb zur Verfügung stellen.
Siehe auch: Die große Mobilfunk-Lüge: Kaum ein Kunde erreicht beworbenen Speed
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