60 von 12.000: SpaceX stationiert erste Satelliten für Starlink-Internet
Mit Starlink will SpaceX ein Netzwerk aus fast 12.000 Satelliten aufbauen, das weltweiten Internet-Zugang möglich machen soll - vor allem auch dort, wo bisher kein verlässlicher und erschwinglicher Zugang möglich ist. Jetzt hat das Unternehmen die ersten 60 Vorserien-Satelliten ins All befördert.
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Wie das Unternehmen ausführt, sind diese 60 Satelliten bei verbessertem Funktionsumfang weit weniger komplex entworfen als die experimentellen Vorgänger aus dem letzten Jahr. Dies sei natürlich Voraussetzung, um genügend Satelliten in einem angemessenen Zeitraum produzieren und ins All befördern zu können. "Mit einem flachen Panel-Design, mehreren Antennen mit hohem Durchsatz und einem einzigen Solarmodul bringt jeder Starlink-Satellit rund 227 kg auf die Waage", so das Unternehmen in der offiziellen Missionsbeschreibung. Um ihre Position halten und verändern zu können, sind die Satelliten mit Ionentriebwerken ausgerüstet, die Krypton als Treibstoff nutzen. Ein Orbit-Überwachungssystem macht es den Satelliten möglich, selbstständig Weltraumschrott auf ihrer Flugbahn auszuweichen.
Auf der Erde gut verpackt...
...jetzt im niedrigen Erdorbit
Der große Plan von Elon Musk für ein weltweites Satelliten-Internet von SpaceX
Aktuell wird das Internet fast ausschließlich über bodengestützte Systeme zu den Nutzern gebracht, geht es nach SpaceX-Gründer Elon Musk - und einigen anderen Unternehmen wie Amazon, OneWeb und Co. - liegt die Zukunft der weltumspannenden Internetversorgung aber im niedrigen Erdorbit. Mit Starlink will das Unternehmen ein weitreichendes Netzwerk an fast 12.000 Satelliten betreiben, die dann rund um den Globus eine zuverlässige Anbindung möglich machen sollen. Nach aktueller Planung soll Starlink im Jahr 2025 voll ausgebaut sein. Nachdem im letzten Jahr zwei erste Test-Satelliten ins All befördert wurden, ist jetzt der Start der Vorserie von 60 weiteren Satelliten erfolgreich erfolgt.
Auf YouTube ansehenWie das Unternehmen ausführt, sind diese 60 Satelliten bei verbessertem Funktionsumfang weit weniger komplex entworfen als die experimentellen Vorgänger aus dem letzten Jahr. Dies sei natürlich Voraussetzung, um genügend Satelliten in einem angemessenen Zeitraum produzieren und ins All befördern zu können. "Mit einem flachen Panel-Design, mehreren Antennen mit hohem Durchsatz und einem einzigen Solarmodul bringt jeder Starlink-Satellit rund 227 kg auf die Waage", so das Unternehmen in der offiziellen Missionsbeschreibung. Um ihre Position halten und verändern zu können, sind die Satelliten mit Ionentriebwerken ausgerüstet, die Krypton als Treibstoff nutzen. Ein Orbit-Überwachungssystem macht es den Satelliten möglich, selbstständig Weltraumschrott auf ihrer Flugbahn auszuweichen.
Auf der Erde gut verpackt...
...jetzt im niedrigen Erdorbit
Sorge um Weltraumschrott
Beim Aufbau der Konstellation muss SpaceX auch Anforderungen der US-Aufsichtsbehörde FCC erfüllen, die Betreiber dazu verpflichtet, dass die verwendeten Satelliten Systeme an Bord haben, um diese wieder zuverlässig aus ihrem Orbit zu holen. Laut SpaceX sieht das neue Design vor, dass die jetzt gestarteten Starlink-Satelliten nach Ende ihres Lebenszyklus zu 95 Prozent in der Erdatmosphäre verglühen. Dieser Wert soll bei den folgenden Modellen auf fast 100 Prozent gesteigert werden.
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