AMD fallen die Erfolge zu:
Nächster Supercomputer nur mit Rome-CPUs
Der Chipdesigner AMD reitet weiter auf seiner Erfolgswelle. Jetzt hat sich das Unternehmen das nächste Prestige-Projekt sichern können: Bei der Konstruktion des kommenden Archer2-Supercomputers wird man auf die neuen Epyc-Chips des Anbieters setzen.
Die Maschine wird an der Universität von Edinburgh in Großbritannien entstehen und ist aus staatlichen Mitteln finanziert. Das Ziel besteht in einer Leistung von rund 28 Petaflops. Damit dies geschafft wird, sollen fast 12.000 Prozessoren aus der Epyc 2-Serie zusammengeschaltet werden. Konzeption und Bau des Rechners, die bei der staatlichen UK Research and Innovation (UKRI) angesiedelt sind, sollen bis zum Mai kommenden Jahres abgeschlossen sein.
Der gesamte Supercomputer soll sich aus 5.848 Computing-Knoten zusammensetzen, auf denen jeweils zwei CPUs der Rome-Generation sitzen. Jeder der verbauten Chips bringt es dabei auf 64 Kerne, so dass letztlich 748.554 Cores in dem ganzen System arbeiten. Diese können auf einen Arbeitsspeicher von 1,57 Petabyte zurückgreifen. Darüber hinaus sind 14,5 Petabyte Festspeicher direkt in das System integriert, wobei dem Storage-Bereich noch 1,1 Petabyte Cache zur Verfügung stehen.
Dass eine solche Rechenleistung heute noch pur auf CPUs aufgebaut wird, ist recht untypisch geworden. In den meisten modernen Supercomputern dienen die klassischen Prozessoren in erster Linie noch der Organisation einer guten Lastverteilung, während die eigentliche Rechenarbeit von Grafikchips vollzogen wird.
Siehe auch: Project 47: AMD liefert Petaflops-Supercomputer in Serie aus
Der gesamte Supercomputer soll sich aus 5.848 Computing-Knoten zusammensetzen, auf denen jeweils zwei CPUs der Rome-Generation sitzen. Jeder der verbauten Chips bringt es dabei auf 64 Kerne, so dass letztlich 748.554 Cores in dem ganzen System arbeiten. Diese können auf einen Arbeitsspeicher von 1,57 Petabyte zurückgreifen. Darüber hinaus sind 14,5 Petabyte Festspeicher direkt in das System integriert, wobei dem Storage-Bereich noch 1,1 Petabyte Cache zur Verfügung stehen.
Cray liefert die Knoten
Die Produktion der Knoten wird durch den Supercomputer-Spezialisten Cray übernommen, der seit einiger Zeit zum IT-Konzern HPE gehört. Dieser liefert auch das Drumherum - von den Slingshot-Verbindungen zwischen den Knoten bis hin zur softwareseitigen Betriebsumgebung. Die Kosten für das gesamte Projekt werden auf etwas mehr als 90 Millionen Euro beziffert.Dass eine solche Rechenleistung heute noch pur auf CPUs aufgebaut wird, ist recht untypisch geworden. In den meisten modernen Supercomputern dienen die klassischen Prozessoren in erster Linie noch der Organisation einer guten Lastverteilung, während die eigentliche Rechenarbeit von Grafikchips vollzogen wird.
Siehe auch: Project 47: AMD liefert Petaflops-Supercomputer in Serie aus
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