AMD: Neue Threadripper Workstation-CPUs mit 'Zen2' und 24/32 Kernen
AMD hat soeben die dritte Generation seiner Ryzen Threadripper CPUs auf Basis der im 7-Nanometer-Maßstab realisierten "Zen 2"-Architektur vorgestellt. In Sachen Performance lassen die neuen Chips einmal mehr die deutlich teurere Konkurrenz von Intel in vielen Fällen hinter sich.
Die vorläufige Spitze des Sortiments bilden der AMD Ryzen Threadripper 3960X und der Threadripper 3970X mit jeweils 24 oder sogar 32 Rechenkernen. Die Basis-Takrate liegt jeweils bei 3,8 oder 3,7 Gigahertz,während die beiden neuen CPUs jeweils bis zu 4,5 Gigahertz maximale Taktfrequenz erreichen. Wer die neuen Chips einsetzen will, braucht auch ein neues Mainboard.
So werden die SoCs jeweils mit dem AMD TRX40-Chipsatz kombiniert, das bis zu 72 PCIe-4.0-Lanes und 12 USB-C 3.1 Gen2 10Gbps SuperSpeed-Ports ermöglicht. Die neuen Prozessoren und Hauptplatinen sind jeweils an Content-Creator gerichtet, da ihre hohen Kernzahlen und PCIe-Bandbreiten im Gaming-Bereich kaum Vorteile mit sich bringen.
AMD Threadripper 3960X
AMD Threadripper 3960X
AMD wirbt für die neuen Chips....
...mit allerhand Performance-Vorteilen
Bei AMDs Vergleichen gibt es allerdings einen Haken: der genannte Intel-Chip hat mit 165 Watt eine deutlich geringere Verlustleistung als die AMD-Prozessoren, die jeweils 280 Watt ziehen. Darüber hinaus hat Intel mit dem Core i9-10980XE mittlerweile einen in Sachen Performance im Vergleich zu seinem Vorgänger praktisch gleichwertigen 18-Kerner im Programm, der nur noch die Hälfte kostet.
Die wichtigsten Details zu den neuen Threadripper High-End-CPUs
Gerade beim übertakteten Einsatz hat Intel bei Spielen wohl in vielen Fällen gegenüber den neuen Threadripper-Modellen die Nase vorn. Wer die neuen AMD Threadripper-SoCs einsetzen will, muss wie erwähnt auch ein neues Board erwerben, das den neuen Socket sTRX4 bietet. Eine Pin-Kompatibilität zu den Threadripper-SoCs der zweiten Generation ist hier nicht gegeben, wobei AMD darauf pochte, dass der neue Sockel eine bessere Skalierbarkeit bietet - allerdings ohne irgendwelche Details zur Erklärung dieser Aussage zu nennen.
AMD bietet den 24-kernigen Ryzen Threadripper 3960X künftig zu einem Preis von 1399 US-Dollar an, während der Threadripper 3970X mit 32 Cores für 1999 Dollar zu haben sein soll. Einen konkreten Verfügbarkeitstermin nannte das Unternehmen noch nicht. Wer einen Intel-Chip mit einer ähnlich hohen Zahl an Rechenkernen sucht, muss dafür deutlich tiefer in die Tasche greifen.
So werden die SoCs jeweils mit dem AMD TRX40-Chipsatz kombiniert, das bis zu 72 PCIe-4.0-Lanes und 12 USB-C 3.1 Gen2 10Gbps SuperSpeed-Ports ermöglicht. Die neuen Prozessoren und Hauptplatinen sind jeweils an Content-Creator gerichtet, da ihre hohen Kernzahlen und PCIe-Bandbreiten im Gaming-Bereich kaum Vorteile mit sich bringen.
AMD Threadripper 3960X
AMD Threadripper 3960X
Bild- und Videobearbeitung profitieren von mehr Rechenkernen
AMD verspricht unter anderem, dass das Encoding in Adobe Premiere CC 2019 mit dem Threadripper 3970X im Vergleich zum gleichpreisigen Intel Core i9-9980XE und dessen 18 Rechenkernen bis zu 47 Prozent schneller vonstattengehen soll. Beim günstigeren Threadripper 3960X soll die gleiche Aufgabe immerhin noch 22 Prozent schneller zu erledigen sein als mit dem zum Vergleichszweck herangezogenen Intel-SoC.
AMD wirbt für die neuen Chips....
...mit allerhand Performance-Vorteilen
Bei AMDs Vergleichen gibt es allerdings einen Haken: der genannte Intel-Chip hat mit 165 Watt eine deutlich geringere Verlustleistung als die AMD-Prozessoren, die jeweils 280 Watt ziehen. Darüber hinaus hat Intel mit dem Core i9-10980XE mittlerweile einen in Sachen Performance im Vergleich zu seinem Vorgänger praktisch gleichwertigen 18-Kerner im Programm, der nur noch die Hälfte kostet.
Die wichtigsten Details zu den neuen Threadripper High-End-CPUs
Gerade beim übertakteten Einsatz hat Intel bei Spielen wohl in vielen Fällen gegenüber den neuen Threadripper-Modellen die Nase vorn. Wer die neuen AMD Threadripper-SoCs einsetzen will, muss wie erwähnt auch ein neues Board erwerben, das den neuen Socket sTRX4 bietet. Eine Pin-Kompatibilität zu den Threadripper-SoCs der zweiten Generation ist hier nicht gegeben, wobei AMD darauf pochte, dass der neue Sockel eine bessere Skalierbarkeit bietet - allerdings ohne irgendwelche Details zur Erklärung dieser Aussage zu nennen.
AMD bietet den 24-kernigen Ryzen Threadripper 3960X künftig zu einem Preis von 1399 US-Dollar an, während der Threadripper 3970X mit 32 Cores für 1999 Dollar zu haben sein soll. Einen konkreten Verfügbarkeitstermin nannte das Unternehmen noch nicht. Wer einen Intel-Chip mit einer ähnlich hohen Zahl an Rechenkernen sucht, muss dafür deutlich tiefer in die Tasche greifen.
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