Samsung: Einst größtes chinesisches Smartphone-Werk vor Schließung
Samsung will offenbar eines seiner größten Smartphone-Werke schließen und damit auf die schwächelnde Nachfrage in China und auf dem Weltmarkt reagieren. Das Unternehmen hatte die Produktionsstätte im chinesischen Tianjin im Jahr 2001 gegründet und dort lange einen Großteil seiner Geräte gefertigt.
Wie die koreanische Publikation ETNews meldet, erwägt Samsung die Schließung des Smartphone-Werks in Tianjin in China. Es handelt sich um einen von zwei großen Standorten des Unternehmens in der Volksrepublik. Die Einstellung der Produktion bei dem zusammen mit einem örtlichen Partner betriebenen Werk namens Tianjin Samsung Telecommunications Company Ltd. (TSTC) könnte bereits Anfang 2019 erfolgen, heißt es.
Das Samsung-Werk in Tianjin (Bildquelle: TEDA Micro-Electronics Industrial Park General Co.)
Samsung habe Zulieferer und Partner bereits über die bevorstehende Stilllegung des Standorts informiert, so der Bericht weiter. Das Unternehmen werde keine weiteren Bestellungen von Komponenten und anderen Produkten mehr für das Werk in Tianjin abgeben, wird eine Quelle aus dem Umfeld eines Zulieferers zitiert. Als Grund für den Produktionsstopp werden schleppende Verkäufe und die erheblich gestiegenen Lohnkosten an dem Standort genannt.
TSTC wurde von Samsung bereits 2001 eingerichtet und war lange Zeit der wichtigste Produktionsstandort des koreanischen Herstellers für Smartphones. Allein 2013 soll das Werk einen Umsatz von umgerechnet gut 12 Milliarden Dollar erzielt haben. Samsung betreibt in Tianjin auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Mobilfunkprodukte, wo laut Angaben von der Website des Unternehmens rund 900 Menschen angestellt sind.
Insgesamt waren nach Angaben der örtlichen Regierung zu Hochzeiten bis zu 150.000 Menschen direkt oder indirekt für das riesige Samsung-Werk in Tianjin tätig. Zuletzt verlor das Werk stetig an Bedeutung, weil die gestiegenen Lohnkosten dafür sorgten, dass Samsung seine Fertigung zunehmend in andere Länder wie Vietnam und zuletzt auch Indien verlegte.
Ein nicht namentlich genannter Sprecher von Samsung soll gegenüber ETNews bestätigt haben, dass man das Produktionsvolumen in Tianjin in der letzten Zeit bereits reduziert hat und dies auch weiterhin tun werde. Wann und ob das Werk die Fertigung einstellen soll, sei allerdings noch nicht entschieden.
Das Samsung-Werk in Tianjin (Bildquelle: TEDA Micro-Electronics Industrial Park General Co.)
Samsung habe Zulieferer und Partner bereits über die bevorstehende Stilllegung des Standorts informiert, so der Bericht weiter. Das Unternehmen werde keine weiteren Bestellungen von Komponenten und anderen Produkten mehr für das Werk in Tianjin abgeben, wird eine Quelle aus dem Umfeld eines Zulieferers zitiert. Als Grund für den Produktionsstopp werden schleppende Verkäufe und die erheblich gestiegenen Lohnkosten an dem Standort genannt.
TSTC wurde von Samsung bereits 2001 eingerichtet und war lange Zeit der wichtigste Produktionsstandort des koreanischen Herstellers für Smartphones. Allein 2013 soll das Werk einen Umsatz von umgerechnet gut 12 Milliarden Dollar erzielt haben. Samsung betreibt in Tianjin auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Mobilfunkprodukte, wo laut Angaben von der Website des Unternehmens rund 900 Menschen angestellt sind.
Insgesamt waren nach Angaben der örtlichen Regierung zu Hochzeiten bis zu 150.000 Menschen direkt oder indirekt für das riesige Samsung-Werk in Tianjin tätig. Zuletzt verlor das Werk stetig an Bedeutung, weil die gestiegenen Lohnkosten dafür sorgten, dass Samsung seine Fertigung zunehmend in andere Länder wie Vietnam und zuletzt auch Indien verlegte.
Ein nicht namentlich genannter Sprecher von Samsung soll gegenüber ETNews bestätigt haben, dass man das Produktionsvolumen in Tianjin in der letzten Zeit bereits reduziert hat und dies auch weiterhin tun werde. Wann und ob das Werk die Fertigung einstellen soll, sei allerdings noch nicht entschieden.
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