Star Wars-Schöpfer Lucas fühlte sich von den Sequels "verraten"
Vor mittlerweile sieben Jahren wurde Lucasfilm an Disney verkauft, damit verlor auch der Schöpfer George Lucas die Kontrolle über das ikonische Sci-Fi-Franchise Star Wars. Mit dem, was der Unterhaltungskonzern mit seinen "Kids" gemacht hat, war Lucas alles andere als glücklich.
Disney-Chef Bob Iger hat dieser Tage seine Memoiren veröffentlicht und der CEO des Mediengiganten hat zahlreiche interessante Episoden im Rückblick auf sein bisheriges Leben zu bieten, darunter seine lange Freundschaft zu Steve Jobs. In einem anderen Kapitel beschreibt er seine (Geschäfts-)Beziehung zu George Lucas.
Lucas, der in den 1970ern Star Wars quasi im Alleingang erschaffen hat, war nämlich alles andere als glücklich darüber, was Disney mit der Sequel-Trilogie geschaffen hat. Als Star Wars: The Force Awakens im Jahr 2015 erschien, drückte sich der mittlerweile 75-Jährige noch diplomatisch aus und meinte: "Ich denke, dass die Fans den Film lieben werden."
Lucas begründete das mit dem Umstand, dass Episode 7 "nichts Neues" zu bieten gehabt habe. Iger: "Für ihn war es in jedem der Filme der Original-Trilogie wichtig, neue Welten, neue Storys, neue Charaktere und neue Technologien zu zeigen. Bei diesem sagte er: 'Es gibt nicht genug visuelle oder technische Sprünge nach vorne'. Er lag damit nicht falsch, aber er hat nicht den Druck bedacht, unter dem wir standen, nämlich den leidenschaftlichen Fans einen Film zu geben, der sich wie die Quintessenz von Star Wars anfühlt."
Iger meint, dass Disney mit voller Absicht einen Film erschaffen habe, dessen Tonalität und Visualität eng mit den früheren Filmen verbunden ist: "Wir wollten nicht zu sehr von dem abschweifen, was Leute lieben und erwarten und genau dafür hat uns George kritisiert."
Lucas, der in den 1970ern Star Wars quasi im Alleingang erschaffen hat, war nämlich alles andere als glücklich darüber, was Disney mit der Sequel-Trilogie geschaffen hat. Als Star Wars: The Force Awakens im Jahr 2015 erschien, drückte sich der mittlerweile 75-Jährige noch diplomatisch aus und meinte: "Ich denke, dass die Fans den Film lieben werden."
"Meine Kinder verkauft"
Später sprach Lucas dann offen heraus, dass er nach dem Verkauf das Gefühl gehabt hat "als hätte ich meine Kinder an weiße Sklavenhalter verkauft". Bob Iger schreibt in seinem Buch "The Ride of a Lifetime: Lessons Learned from 15 Years as CEO of the Walt Disney Company", dass Lucas "seine Enttäuschung nicht versteckt hat", als das Erwachen der Macht in die Kinos kam (via Comicbook.com).Lucas begründete das mit dem Umstand, dass Episode 7 "nichts Neues" zu bieten gehabt habe. Iger: "Für ihn war es in jedem der Filme der Original-Trilogie wichtig, neue Welten, neue Storys, neue Charaktere und neue Technologien zu zeigen. Bei diesem sagte er: 'Es gibt nicht genug visuelle oder technische Sprünge nach vorne'. Er lag damit nicht falsch, aber er hat nicht den Druck bedacht, unter dem wir standen, nämlich den leidenschaftlichen Fans einen Film zu geben, der sich wie die Quintessenz von Star Wars anfühlt."
Iger meint, dass Disney mit voller Absicht einen Film erschaffen habe, dessen Tonalität und Visualität eng mit den früheren Filmen verbunden ist: "Wir wollten nicht zu sehr von dem abschweifen, was Leute lieben und erwarten und genau dafür hat uns George kritisiert."
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