Spiele-Streaming: Microsoft startet Project xCloud-Beta im Oktober

Im Laufe des Oktobers will Microsoft mit der Public Preview (Beta) seines Spiele-Streaming-Dienstes Project xCloud an den Start gehen. Anmel­dungen für die öffent­liche Test­phase sind bereits möglich. Interes­senten aus Deutschland gehen jedoch vorerst leer aus.
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Während seines "Inside Xbox"-Streams gab der US-amerikanische Hersteller bekannt, ersten Beta-Testern ab Oktober Zugriff auf eine überschaubare Anzahl von Spielen der Streaming-Plattform Project xCloud zu gewähren. In der so genannten Public Preview werden die Titel Halo 5: Guardians, Gears 5, Killer Instinct und Sea of Thieves spielbar sein. Einen genauen Starttermin bleibt Microsoft seinen Xbox-Fans zwar schuldig, dafür können sich interessierte Gamer bereits für die Beta registrieren. Kleiner Haken: Nur Spieler aus den USA, Groß­bri­tan­nien und Südkorea werden für die erste Testphase zugelassen.


Erste xCloud-Beta ist nur für Android-Nutzer verfügbar

Die Public Preview von Project xCloud wird lediglich auf Smartphones und Tablets mit Google Android-Betriebssystemen ab Version 6.0 verfügbar sein. Zudem benötigen die kompatiblen Geräte mindestens eine Bluetooth 4.0-Verbindung und ein ebenso mit Bluetooth aus­ge­stat­te­ter Xbox One Wireless-Controller wird vorausgesetzt. Microsoft lässt den Nutzern der xCloud die Wahl, ob sie sich per WLAN oder über das mobile Internet mit dem Spiele-Streaming-Dienst verbinden. In den nächsten Wochen werden ausgewählte Beta-Teil­neh­mer vorab Zugriff auf die Android-App "Microsoft Game Streaming" erhalten, die den Weg für Project xCloud frei macht.

Wie viele Slots für die Trial-Phase zur Ver­fü­gung stehen, ist nicht bekannt. Ebenso sprachen die Red­mon­der noch nicht über das zukünftige Ge­schäfts­mo­dell von Project xCloud, ob als Teil des Xbox Game Pass Ultimate oder eventuell sogar als separates Gaming-Abon­ne­ment. Kon­kur­rent Google Stadia ist hingegen bereits einen Schritt weiter und zielt auf einen Markt­start im November ab. Zugriff erhalten dann alle Vor­be­stel­ler, die sich mit einem 129 Euro teuren Starterset ausgerüstet haben. Mit Aus­nah­me der Destiny 2-Collection müssen Spiele zum Voll­preis gekauft und für den Pro-Service monatlich 10 Euro eingeplant werden.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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