Verbraucherschutz warnt vor Probenheld: Plötzlich hagelt's Rechnungen

Vodafone, Sperrung, Warnung, Gema, 1&1, Internetzensur, DNS-Blocking Bildquelle: Pexels / Jens
Die Verbraucherschutzzentrale hat jetzt eine Warnung vor dem bei vielen Nutzern so beliebten Portal Probenheld ausgesprochen. Hintergrund sind dubiose Rechnungen für nicht bestellte Waren sowie angebliche Abos für ein Dating-Portal namens seitensprung.tv.
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Die Meldungen über unseriöse Geschäftspraktiken und einen mangelnden Datenschutz gibt es dabei schon länger. Doch in letzter Zeit häufen sich zum einen die Werbeblöcke, die Probehelden schaltet um neue Nutzer auf die Seite zu ziehen, als auch zum anderen die Beschwerden, die über die Webseite bei den Verbraucherschützern eingehen.

Das Angebot der Seite verspricht kostenlose Produktproben, für die man sich auf der Seite anmelden kann, um ein Gratis-Paket zu bestellen. Nutzer, die dieses Angebot angenommen hatten, berichteten von anschließenden Zahlungsaufforderungen für ein gleich einmal 1.000 Euro teueres Jahres-Abonnement des Dating-Portals "seitensprung.tv" und über Inkassoschreiben von Euro Collect wegen angeblich unbezahlter Potenzmittel oder für ausstehende Kreditkarten-Gebühren. Die Nutzer berichten dabei übereinstimmend, dass sie weder etwas bestellt haben noch ihnen ein entsprechender Hinweis beim Besuch von Probenheld aufgefallen wäre.

Hintermänner unbekannt

Die Seite Probenheld.de tritt dabei unter verschiedenen Domains auf, unter anderem auch als myprodukttester.com. Bei den Hintermännern zu der Seite wird es allerdings kompliziert: Die Betreiber sollen laut der Recherche der Verbraucherschützer in den letzten Monaten mehrfach gewechselt haben, wobei aus einem einst seriösen Angebot scheinbar eine Abofalle geworden ist. Einen Eintrag im deutschen Handelsregister gibt es für das Unternehmen, das seinen Sitz in Essen haben soll, nicht. Die Verbraucherzentralen raten daher jetzt zur Vorsicht beim Online-Angebot Probeheld.

Schnell widersprechen

Die Verbraucherschützer raten allen hereingelegten Nutzern, einen Widerspruch mit den Musterbriefen (gibt es bei den Verbraucherschutzzentralen) einzulegen.

Zudem rät man zur Vorsicht bei der Datenweitergabe im Internet. Die Verbraucherzentrale schreibt: "Oft zielen vermeintlich kostenlose Angebote im Internet darauf ab, an persönliche Daten zu kommen. Lassen Sie sich davon nicht locken! Ihre Daten können für ungewollte Vertragsabschlüsse missbraucht werden. Außerdem werden Ihre Daten oft zu Werbezwecken weitergegeben. Tipps zur Datensparsamkeit finden Sie hier." Vodafone, Sperrung, Warnung, Gema, 1&1, Internetzensur, DNS-Blocking Vodafone, Sperrung, Warnung, Gema, 1&1, Internetzensur, DNS-Blocking Pexels / Jens
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