iPhones bekommen integrierten Detektor gegen IMSI-Catcher
Der Computerkonzern Apple arbeitet an Technologien, mit denen die iPhones demnächst automatisch erkennen sollen, wenn sie in gefälschte Mobilfunkzellen gelockt wurden. Denn solche werden von IMSI-Catchern aufgespannt, um Mobiltelefone umfassender und direkter ausspionieren zu können.
Um Inhalte abfangen zu können, müssen sich die Behörden eigentlich erst einmal mit den Netzbetreibern auseinandersetzen und diese zur Ausleitung von Gesprächen und Textnachrichten bringen. Das kann zuweilen schwierig sein - vor allem, wenn eine Zielperson schnell mal das Gerät wechselt und somit plötzlich mit einer SIM-Karte kommuniziert, die nicht von den jeweiligen Verfügungen erfasst ist. Daher bieten so genannte IMSI-Catcher die Möglichkeit, in der unmittelbaren Umgebung des Nutzers tätig zu werden.
Die Systeme bauen eine kleine, lokale Mobilfunkzelle auf, die vom jeweiligen Smartphone dann als aktuell beste Verbindungs-Option wahrgenommen wird. Sobald sich das Mobiltelefon mit dem System verbunden hat, kann dieses mit der Überwachung beginnen. Bei Apple hat man daher nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Endgeräte genauer überprüfen können, in welche Basisstationen sie sich einbuchen.
Die Integration einer solchen Schutz-Technologie, die aktuell erst einmal nur im Rahmen einer Patentschrift bekannt wurde, hätte aber nicht nur einen Schutz vor Strafverfolgungsbehörden zur Folge. IMSI-Catcher lassen sich immer günstiger konstruieren, was inzwischen dazu führt, dass auch Kriminelle solche Systeme zunehmend einsetzen, um die Geräte anderer Nutzer auszuspionieren und wenn möglich sogar zu kapern.
Siehe auch: Reihe von Fake-Mobilfunkzellen spionierte Londoner Nutzer aus
Die Systeme bauen eine kleine, lokale Mobilfunkzelle auf, die vom jeweiligen Smartphone dann als aktuell beste Verbindungs-Option wahrgenommen wird. Sobald sich das Mobiltelefon mit dem System verbunden hat, kann dieses mit der Überwachung beginnen. Bei Apple hat man daher nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Endgeräte genauer überprüfen können, in welche Basisstationen sie sich einbuchen.
Technik noch nicht umgesetzt
So soll unter anderem überprüft werden, ob die Signalstärken und -kennungen zu der Netzwerk-Topologie des jeweiligen Infrastruktur-Betreibers passen. Steht hier zu vermuten, dass sich das Gerät mit einer gefälschten Zelle verbindet, kann eine Warnung an den User oder eine automatische Sperrung und ein Wechsel zu einer anderen Verbindung erfolgen. Eine manuelle Wahlmöglichkeit ist vor allem dann sinnvoll, wenn man sich beispielsweise auf Großveranstaltungen gern mit temporär aufgestellten regulären Sendeanlagen des Netzbetreibers verbinden will.Die Integration einer solchen Schutz-Technologie, die aktuell erst einmal nur im Rahmen einer Patentschrift bekannt wurde, hätte aber nicht nur einen Schutz vor Strafverfolgungsbehörden zur Folge. IMSI-Catcher lassen sich immer günstiger konstruieren, was inzwischen dazu führt, dass auch Kriminelle solche Systeme zunehmend einsetzen, um die Geräte anderer Nutzer auszuspionieren und wenn möglich sogar zu kapern.
Siehe auch: Reihe von Fake-Mobilfunkzellen spionierte Londoner Nutzer aus
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