Verkaufsverbot für Produkte von Apple, Nvidia, OnePlus & Co droht
Jetzt kommt es zum Showdown der Halbleiterkonzerne. Weil GlobalFoundries dem Konkurrenten TSMC die Verletzung einer ganzen Reihe von Patenten vorwirft, muss nun mit Engpässen bei Chips und damit auch fertigen Geräten aller Art gerechnet werden. Der Kläger fordert Verkaufsverbote für Chips von Apple, Nvidia, Qualcomm und einer Reihe anderer Hersteller.
Wie GlobalFoundries heute bekannt gab, hat man in den USA und Deutschland Klage gegen den weltgrößten Vertragsfertiger von Halbleiterprodukten TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) eingerecht, weil man davon ausgeht, dass 16 Patente auf bestimmte Details der Fertigung von Prozessoren verletzt werden.
Um TSMC zur Zahlung von Strafen und Lizenzabgaben zu bewegen, will GlobalFoundries nun unter anderem auch Einfuhrverbote erstreiten, die in Deutschland und den USA gelten würden. Konkret betrifft das Vorgehen von GlobalFoundries Chips von Apple, Nvidia, MediaTek, Broadcom, Qualcomm und vielen anderen, kleineren Herstellern, die in allerhand Hardware-Erzeugnissen verbaut werden.
Konkret nennt die Klage als betroffene Kunden der jeweiligen TSMC-Abnehmer Asus, Cisco, Google, Lenovo, Motorola, OnePlus sowie die oben genannten Chiplieferanten. GlobalFoundries sieht nach eigenen Angaben Patente auf "weit entwickelte Halbleiterprodukte" und "Methoden zur Fertigung dieser Produkte" verletzt. Das Unternehmen sieht davon unter anderem TSMCs Fertigungsprozesse für Chips mit 7, 10, 12, 16 und 28 Nanometer Strukturbreite betroffen.
Qualcomm lässt ebenso wie MediaTek, Broadcom, Apple und Nvidia einen Teil seiner Prozessoren bei TSMC fertigen. Die Firmen haben allesamt keine eigenen großen Fertigungsstraßen für ihre Chips. Sie sind sogenannte Fabless Chip-Designer, die zwar Prozessoren und andere SoCs entwickeln, die Fertigung aber an Vertragsfertiger wie etwa TSMC auslagern. GlobalFoundries hatte eigentlich bereits im August 2018 bekannt gegeben, dass man die Arbeit an einem eigenen Fertigungsprozess für die Produktion mit sieben Nanometern Strukturbreite aufgibt.
Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung von spezialisierten SoCs. In seiner Klage wirft GlobalFoundries, das eigentlich sogar eine Ausgründung von AMD ist, dem Konkurrenten TSMC vor, seine unter Milliardenaufwand entwickelten Technologien illegal kopiert zu haben und daraus selbst hohe Gewinne zu schlagen.
Um TSMC zur Zahlung von Strafen und Lizenzabgaben zu bewegen, will GlobalFoundries nun unter anderem auch Einfuhrverbote erstreiten, die in Deutschland und den USA gelten würden. Konkret betrifft das Vorgehen von GlobalFoundries Chips von Apple, Nvidia, MediaTek, Broadcom, Qualcomm und vielen anderen, kleineren Herstellern, die in allerhand Hardware-Erzeugnissen verbaut werden.
Konkret nennt die Klage als betroffene Kunden der jeweiligen TSMC-Abnehmer Asus, Cisco, Google, Lenovo, Motorola, OnePlus sowie die oben genannten Chiplieferanten. GlobalFoundries sieht nach eigenen Angaben Patente auf "weit entwickelte Halbleiterprodukte" und "Methoden zur Fertigung dieser Produkte" verletzt. Das Unternehmen sieht davon unter anderem TSMCs Fertigungsprozesse für Chips mit 7, 10, 12, 16 und 28 Nanometer Strukturbreite betroffen.
Qualcomm lässt ebenso wie MediaTek, Broadcom, Apple und Nvidia einen Teil seiner Prozessoren bei TSMC fertigen. Die Firmen haben allesamt keine eigenen großen Fertigungsstraßen für ihre Chips. Sie sind sogenannte Fabless Chip-Designer, die zwar Prozessoren und andere SoCs entwickeln, die Fertigung aber an Vertragsfertiger wie etwa TSMC auslagern. GlobalFoundries hatte eigentlich bereits im August 2018 bekannt gegeben, dass man die Arbeit an einem eigenen Fertigungsprozess für die Produktion mit sieben Nanometern Strukturbreite aufgibt.
Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung von spezialisierten SoCs. In seiner Klage wirft GlobalFoundries, das eigentlich sogar eine Ausgründung von AMD ist, dem Konkurrenten TSMC vor, seine unter Milliardenaufwand entwickelten Technologien illegal kopiert zu haben und daraus selbst hohe Gewinne zu schlagen.
Update von 23:10 Uhr: In der ersten Version des Artikels wurde als betroffene Firma versehentlich noch AMD genannt. Wir bitten das zu entschuldigen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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