Erneuter Rückschlag: Vollständig elektrisches Flugzeug stürzt in See
Elektrisch betriebene Autos und (Motor-)Roller sind auf den Straßen längst keine Seltenheit mehr, auch andere Fortbewegungsmittel wie LKW sollen künftig mit Akkus statt einem Benzintank unterwegs sein. So mancher will, dass auch das Fliegen elektrisch wird, entsprechende Forschungen laufen bereits. Doch nun gab es erneut einen Rückschlag.
Norwegen gilt als Wegbereiter der Elektromobilität, denn im skandinavischen Land ist mittlerweile mehr als jedes zweite neu zugelassene Auto elektrisch. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass das Land im Norden auch in anderen Bereichen eine Vorreiterrolle einnimmt. Gemeint ist hier das vollständig elektrisch betriebene Fliegen. Dazu kommt, dass Norwegen dünn besiedelt ist und sich für Testflüge entsprechend gut eignet.
Pipistrek Alpha Electro: Ein Modell dieses Typs ist vergangene Woche in Norwegen abgstürzt
Beim Flugzeug handelte es sich um einen Alpha Electro des slowenischen Flugzeugherstellers Pipistrel. Für den Flug verantwortlich war der norwegische Flughafenbetreiber Avinor, damit will man die Möglichkeiten von elektrischen Flugzeugen zeigen und dafür werben.
Das Ultraleichtflugzeug besitzt 20kWh-Batterien und wiegt insgesamt 350 Kilogramm. Die maximale Nutzlast beträgt 200 Kilogramm, laut Hersteller kann das Alpha Electro eine Stunde in der Luft bleiben, dazu kommen 30 Minuten als Reserve.
Die genauen Gründe für den Absturz sind nicht bekannt, dennoch sagte der Pilot und Avinor-Chef Dag Falk-Petersen, dass das "nicht gut ist für die Arbeit, die wir machen". Das ist der zweite Absturz eines elektrisch betriebenen Flugzeugs innerhalb rund eines Jahres, Anfang Juni 2018 ist in Ungarn ein Siemens-Flieger in der Luft explodiert. Deshalb kann man sicherlich von einem erneuten Rückschlag sprechen.
Glück im Unglück
Doch die Bestrebungen in Richtung vollständig elektrisches Flugzeug mussten vor kurzem einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Denn laut einem Bericht von Electrek ist in Norwegen ein zu 100 Prozent elektrisch betriebenes Kleinflugzeug in einen See gestürzt. Glück im Unglück: Pilot und Passagier des Zweisitzers kamen dabei laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters mit dem Schrecken davon.
Pipistrek Alpha Electro: Ein Modell dieses Typs ist vergangene Woche in Norwegen abgstürzt
Beim Flugzeug handelte es sich um einen Alpha Electro des slowenischen Flugzeugherstellers Pipistrel. Für den Flug verantwortlich war der norwegische Flughafenbetreiber Avinor, damit will man die Möglichkeiten von elektrischen Flugzeugen zeigen und dafür werben.
Das Ultraleichtflugzeug besitzt 20kWh-Batterien und wiegt insgesamt 350 Kilogramm. Die maximale Nutzlast beträgt 200 Kilogramm, laut Hersteller kann das Alpha Electro eine Stunde in der Luft bleiben, dazu kommen 30 Minuten als Reserve.
Die genauen Gründe für den Absturz sind nicht bekannt, dennoch sagte der Pilot und Avinor-Chef Dag Falk-Petersen, dass das "nicht gut ist für die Arbeit, die wir machen". Das ist der zweite Absturz eines elektrisch betriebenen Flugzeugs innerhalb rund eines Jahres, Anfang Juni 2018 ist in Ungarn ein Siemens-Flieger in der Luft explodiert. Deshalb kann man sicherlich von einem erneuten Rückschlag sprechen.
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