Probleme mit Freenet FUNK Datenflat: Zu hohe Nutzung = Kündigung

Funk, Freenet, Mobilcom Debitel, Freenet FUNK Bildquelle: Mobilcom-Debitel
Im Mai war Freenet mit einem neuartigen Mobilfunktarif gestartet: Freenet FUNK verspricht unlimitiertes Daten-Volumen für 99 Cent am Tag, inklusive ist zudem noch eine Telefon- und SMS-Flat. Doch nun gibt es Ärger mit dem innovativen Tarif - Kunden melden, dass ihnen bei "hoher Nutzung" gekündigt wird. Die Ernüchterung über den als echte Tagesflat gestarteten neuen Freenet FUNK-Tarif kommt recht schnell. Nach wenigen Wochen, in denen man das Angebot nun nutzen kann, soll Freenet schon die ersten Vielnutzer rausgeworfen haben. Der Freenet FUNK-Tarif bietet dabei ein innovatives Konzept. Der Nutzer holt sich seine SIM-Karte und kann dann täglich entscheiden, wieviele Daten er benötigt. Man hat dabei die Wahl zwischen einem Gigabyte Daten für 69 Cent pro Tag oder unlimitierte Daten für 99 Cent am Tag.

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Innovatives Konzept

Über die FUNK-App für iOS und Android kann der Kunde täglich wechseln oder auch komplett pausieren, wenn er einmal keine Internet-Verbindung benötigt. Freenet verspricht dann, dass man über seine Telefonnummer weiterhin erreichbar bleibt und bis zu 14 Tagen pausieren kann, dann wird der zuvor gewählte Tarif wieder für mindestens einen Tag aktiviert, bevor man wieder pausieren kann.

Beschwerden nehmen zu

Nun berichtet das Online-Magazin Teltarif, dass Freenet den ersten FUNK-Kunden bereits eine Kündigung ausgesprochen hat. Leser hatten sich bei Teltarif gemeldet und von ihrem Rauswurf berichtet. Auch in den Nutzer-Foren von Freenet und auf der Facebook-Seite liest man ab und an ähnliche Beschwerden. Den Nutzern ist dabei nicht ganz klar, was sie denn vermeintlich falsch gemacht haben könnten, das eine Kündigung rechtfertigen würde.

So schreibt Teltarif: "Ein Nutzer hat nach eigenen Angaben in zwei Monaten 1,39 TB Daten über­tragen. Er hat von freenet Funk ebenso eine Kündi­gung erhalten wie ein anderer Kunde, der nach 25 Tagen rund 500 GB Daten­verbrauch auf dem Zähler hatte."

Es handelt sich dabei nach einer kurzen Recherche nicht um Einzelfälle. Zudem berichtet Teltarif von einer Ände­rungen der Allge­meinen Geschäfts­bedin­gungen (AGB). Es gibt nun eine Ergänzung, die folgendes besagt: "Der mobile Inter­netzu­gang kann/darf nur mit Smart­phones, Tablets oder sons­tigen Geräten genutzt werden, die eine mobile Nutzung unab­hängig von einem perma­nenten kabel­gebun­denen Strom­anschluss ermög­lichen (nicht z.B. in statio­nären LTE-Routern)."

Inwieweit das zu einer Kündigung bei einigen Nutzern geführt haben könnte ist unklar. Freenet hat auf eine entsprechende Anfrage von Teltarif bislang nicht reagiert.

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