Intel: CPU-Käufer hamstern wegen Trump-Zöllen, Huawei wieder Kunde
Manche Wahntaten der Politik kommen Herstellern wie Intel in diesen Tage sogar zugute. Der US-Halbleitergigant kann aufgrund einer gestiegenen Nachfrage aus Asien jetzt gute Geschäftszahlen prognostizieren. Intel zufolge hamstern die dort ansässigen Hersteller derzeit CPUs, weil sie durch den Handelskrieg zwischen den USA und China extrem verunsichert sind.
Intel gab nun einmal mehr eine positive Prognose für das laufende Quartal seines Geschäftsjahres ab, weil das Unternehmen in einem eigentlich schwierigen Markt für Halbleiterprodukte von der Auseinandersetzung zwischen den USA und China profitiert. Der Konzern meldete außerdem für das zweite Quartal einen Umsatz von 16,5 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Finanzwelt. Dabei entfielen 8,84 Milliarden Dollar auf den Verkauf von PC-Prozessoren.
So gab Intel an, dass man bereits im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 ganze 400 Millionen Dollar mehr umsetzte, weil die USA und China ihren langwierigen Streit noch immer nicht beigelegt haben. Wegen möglicher Risiken bei der Versorgung mit Intel-Chips hätten diverse Abnehmer Bestellungen, die eigentlich erst später abgegeben werden sollten, nun schon im zweiten Quartal umgesetzt, um sich so ausreichend Prozessoren zu sichern, heißt es.
Entsprechende Ordern erwartet Intel nun auch für das laufende dritte Quartal des Jahres 2019. Darüber hinaus hat Intel nach eigenen Angaben auch wieder begonnen, den von einem Embargo der US-Regierung unter Trump stark gebeutelten chinesischen Hersteller Huawei wieder zu beliefern. Dies gelte für alle Chips, die nicht für die "Nationale Sicherheit" der USA relevant sind und somit auf Antrag von dem weiter bestehenden Handelsverbot ausgenommen werden können. Offenbar ist somit die Versorgung von Huawei mit Prozessoren für seine Laptops und Tablets der MateBook-Serie wieder gesichert. Auch Huawei dürfte nun größere Stückzahlen abnehmen, um sich für eventuelle Änderungen der Lage zu wappnen.
Intel deutete außerdem an, dass die Produktion von CPUs im 10-Nanometer-Maßstab nun endlich einigermaßen rund läuft. So seien zwei Chipwerke bereits mit der Fertigung der neuen, seit Jahren erwarteten und immer wieder verschobenen neuen Prozessoren beschäftigt. Außerdem sei man auf einem guten Weg, ab 2021 endlich wie auch TSMC und Samsung Prozessoren mit nur noch sieben Nanometern Strukturbreite zu produzieren, so der Konzern.
PC-Hersteller füllen ihre Lager wegen unsicherer politischer Situation
Damit lag das Unternehmen zwar über den Erwartungen, doch sank auch der Nettogewinn im Jahresvergleich auf rund 4,2 Milliarden Dollar. Der Rückgang fiel jedoch geringer aus als erwartet, so dass Intel von der Börse sogar noch belohnt wurde und im nachbörslichen Handel einen Anstieg seines Aktienkurses erlebte. Allerdings sind es nicht die aktuellen Zahlen, die hauptsächlich für den Kursanstieg sorgten, sondern viel mehr die Prognose.So gab Intel an, dass man bereits im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 ganze 400 Millionen Dollar mehr umsetzte, weil die USA und China ihren langwierigen Streit noch immer nicht beigelegt haben. Wegen möglicher Risiken bei der Versorgung mit Intel-Chips hätten diverse Abnehmer Bestellungen, die eigentlich erst später abgegeben werden sollten, nun schon im zweiten Quartal umgesetzt, um sich so ausreichend Prozessoren zu sichern, heißt es.
Entsprechende Ordern erwartet Intel nun auch für das laufende dritte Quartal des Jahres 2019. Darüber hinaus hat Intel nach eigenen Angaben auch wieder begonnen, den von einem Embargo der US-Regierung unter Trump stark gebeutelten chinesischen Hersteller Huawei wieder zu beliefern. Dies gelte für alle Chips, die nicht für die "Nationale Sicherheit" der USA relevant sind und somit auf Antrag von dem weiter bestehenden Handelsverbot ausgenommen werden können. Offenbar ist somit die Versorgung von Huawei mit Prozessoren für seine Laptops und Tablets der MateBook-Serie wieder gesichert. Auch Huawei dürfte nun größere Stückzahlen abnehmen, um sich für eventuelle Änderungen der Lage zu wappnen.
Intel deutete außerdem an, dass die Produktion von CPUs im 10-Nanometer-Maßstab nun endlich einigermaßen rund läuft. So seien zwei Chipwerke bereits mit der Fertigung der neuen, seit Jahren erwarteten und immer wieder verschobenen neuen Prozessoren beschäftigt. Außerdem sei man auf einem guten Weg, ab 2021 endlich wie auch TSMC und Samsung Prozessoren mit nur noch sieben Nanometern Strukturbreite zu produzieren, so der Konzern.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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