Durchhalteparolen? Tesla-Chef:
"Wir haben kein Nachfrageproblem"
Der Elektroautobauer Tesla hat eine treue bis fanatische Anhängerschaft, wirtschaftlich tut sich das Unternehmen hingegen immer noch schwer. Tesla-Chef Elon Musk muss immer wieder Anleger besänftigen, die aufgrund von Produktionsproblemen und anderen Schwierigkeiten nervös werden.
Nun war es wieder soweit, auf der Anleger-Jahreshauptversammlung im kalifornischen Mountain View musste Musk die Investoren beruhigen. Denn derzeit gibt es einiges, das ihnen Kopfzerbrechen bereitet. So kann Tesla zwar auf mehr als solide Model 3-Verkäufe und auch Produktionszahlen verweisen, die Nachfrage nach den bisherigen Modellen S und X soll aber schleppend sein.
Infografik: Diese Elektroautos rollen am weitesten
An der Börse werden die Insider langsam nervös, Analysten werden deshalb immer pessimistischer in ihren Vorhersagen. Denn Musk hat versprochen, dass Tesla spätestens mit dem vierten Quartal 2018 in die Profitzone rutschen wird, dieses Ziel hat man aber auch im ersten Quartal 2019 klar verfehlt.
Das Profitabilitätsversprechen wiederholte Musk allerdings nicht und meinte, dass das immer eine Herausforderung ist, wenn man ein schnell wachsendes Unternehmen ist. Man habe im vergangenen Jahr die "Tesla-Flotte verdoppelt", da ist es schwer, profitabel zu sein.
Musk konzentrierte sich in weiterer Folge auch auf technologische Faktoren und meinte, dass das für Anleger auch das wichtigste sei. Er sprach auch ausführlich über Akkus und die Aussicht auf eine Reichweite von 650 Kilometern sowie die Pläne zur vollständigen Autonomität der Teslas. Außerdem sprach Musk über neue Modelle wie den Pickup-Truck und den LKW von Tesla sowie das Kompakt-SUV Model Y. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Infografik: Diese Elektroautos rollen am weitesten
An der Börse werden die Insider langsam nervös, Analysten werden deshalb immer pessimistischer in ihren Vorhersagen. Denn Musk hat versprochen, dass Tesla spätestens mit dem vierten Quartal 2018 in die Profitzone rutschen wird, dieses Ziel hat man aber auch im ersten Quartal 2019 klar verfehlt.
"Chance auf Rekordquartal"
Wie Ars Technica berichtet, hat nun Musk aber die Performance und wirtschaftliche Gesundheit des Unternehmens verteidigt: "Ich will klar feststellen, dass es kein Nachfrageproblem gibt. Die Verkäufe übertreffen bei weitem die Produktion und die Produktion war ziemlich gut. Wir haben eine gute Chance für ein Rekordquartal - und wenn nicht, dann wird es zumindest sehr knapp sein."Das Profitabilitätsversprechen wiederholte Musk allerdings nicht und meinte, dass das immer eine Herausforderung ist, wenn man ein schnell wachsendes Unternehmen ist. Man habe im vergangenen Jahr die "Tesla-Flotte verdoppelt", da ist es schwer, profitabel zu sein.
Musk konzentrierte sich in weiterer Folge auch auf technologische Faktoren und meinte, dass das für Anleger auch das wichtigste sei. Er sprach auch ausführlich über Akkus und die Aussicht auf eine Reichweite von 650 Kilometern sowie die Pläne zur vollständigen Autonomität der Teslas. Außerdem sprach Musk über neue Modelle wie den Pickup-Truck und den LKW von Tesla sowie das Kompakt-SUV Model Y. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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