Groß-Ausfall bei Google: Falsche Server-Config legt Youtube & Co. lahm
Am vergangenen Sonntag hatte Google in Nordamerika und Europa mit einem weitreichenden Ausfall seiner Dienste zu kämpfen. Nachdem zunächst nur von Überlastungen im internen Netzwerk die Rede war, nennt der Konzern jetzt den genauen Grund: Eine eigentlich lokale "Konfigurationsänderung" an Servern wurde versehentlich weitreichender durchgeführt und sorgte für die Probleme.
Wie zunächst aus einer Statusmeldung für den Google-Cloud-Dienst hervorging, hatte das Unternehmen recht schnell eine Überlastung der internen Netzwerkstruktur als Ursache für die Probleme mit der Google-Cloud ausgemacht. Wie üblich sagte das Unternehmen zu, dass die Ergebnisse der internen Untersuchung zu den Problemen in einem öffentlichen Bericht einsehbar gemacht werden. Diese Analyse hat der Konzern jetzt nur zwei Tage später vorgelegt.
Wie Google laut Bericht von 9to5google beschreibt, wurde das Problem letztendlich auf eine "Konfigurations-Anpassung" zurückgeführt, die eigentlich nur auf einer "kleinen Anzahl an Servern in einer einzigen Region" durchgeführt werden sollte. "Aus Versehen" landete diese Konfiguration aber dann auf einer "größeren Zahl an Servern in benachbarten Regionen. Der Fehler sei "in Sekunden" entdeckt worden.
Google hat selbst seine Dienste und andere Anbieter abgeschossen
Google verarbeitet zwischen den eigenen Diensten und anderen Anbietern, die die Infrastruktur des Konzerns nutzen, nach eigene Angaben rund 25 Prozent des gesamten Internetverkehrs. Wenn es hier zu Ausfällen kommt, sind davon also sehr schnell sehr viele Menschen betroffen. Wie Golem in seinem Bericht schreibt, kam es am vergangenen Sonntag zu Problemen mit vielen Diensten, die auf die Google-Cloud aufbauen. YouTube, Gmail, Nest aber auch andere Anbieter wie Snapchat, Discord und Vimeo hatten in den USA und Europa mit Ausfällen zu kämpfen.- Auf Youtube wurden während des Vorfalls 10 Prozent weniger Views registriert
- Bei der Google Cloud Storage wurde eine Verringerung des Datenverkehrs um 30 Prozent gemessen
- Rund 1 Prozent der Gmail-Nutzer sollen von dem Problem betroffen gewesen sein - das entspricht mehr als 15 Millionen Nutzern
Wie zunächst aus einer Statusmeldung für den Google-Cloud-Dienst hervorging, hatte das Unternehmen recht schnell eine Überlastung der internen Netzwerkstruktur als Ursache für die Probleme mit der Google-Cloud ausgemacht. Wie üblich sagte das Unternehmen zu, dass die Ergebnisse der internen Untersuchung zu den Problemen in einem öffentlichen Bericht einsehbar gemacht werden. Diese Analyse hat der Konzern jetzt nur zwei Tage später vorgelegt.
Wie Google laut Bericht von 9to5google beschreibt, wurde das Problem letztendlich auf eine "Konfigurations-Anpassung" zurückgeführt, die eigentlich nur auf einer "kleinen Anzahl an Servern in einer einzigen Region" durchgeführt werden sollte. "Aus Versehen" landete diese Konfiguration aber dann auf einer "größeren Zahl an Servern in benachbarten Regionen. Der Fehler sei "in Sekunden" entdeckt worden.
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