Erster "Holographic" All-in-One:
Looking Glass setzt auf 3D-Glas-Würfel

Beim ersten Blick kommen hier definitiv futuristische Gefühle auf: Unter dem Namen Looking Glass Pro ist jetzt ein All-in-One Desktop-PC ver­füg­bar, der bei der Darstellung der Inhalte alles anders macht: Eine Kom­bi­na­tion aus Lichtfeld- und Volumendisplay-Technologie macht es möglich, Bilder in 3D darzustellen, als Anzeige dient dabei ein breiter Glaswürfel.

Für alle Profis gedacht, die mit 3D Inhalten arbeiten

Eines ist auf jeden Fall klar: Mit seinem jetzt vorgestellten Produkt richtet sich das Unternehmen Looking Glass Factory auf jeden Fall an professionelle Anwender, die für das Betrachten von 3D-Inhalten bisher auf VR- und AR-Headsets setzen müssten. Nach Aussage der Entwickler bringt Looking Glass Pro als erster Desktop-PC ein holografisches Display mit, das die Arbeit mit dreidimensionalen Inhalten grundlegend verändern soll. Diese Innovation lässt sich das Unternehmen aber auch gut bezahlen: Looking Glass Pro schlägt mit 5500 Dollar zu Buche und soll aktuell 6 Wochen nach Bestellung ausgeliefert werden.

Wie das Unternehmen zu seiner Display-Technologie erläutert, basiert die Darstellung auf einem 15,6 Zoll 4K Display, das Touchsteuerung mitbringt. "Looking Glass ist technisch ein Lichtfeld-Display mit volumetrischen Eigenschaften und basiert nicht auf konventionellen Holografie-Techniken. Näher sind wir bisher aber nicht an die Hologramme dran gekommen, die wir aus Star Wars (...) kennen und lieben", so die Macher. Der dreidimensionale Eindruck entsteht demnach durch die Möglichkeit, 45 unterschiedliche Blickwinkel der Inhalte "bei 60 Bildern pro Sekunden und in voller Farbe" darstellen zu können.

Looking Glass ProLooking Glass ProLooking Glass ProLooking Glass Pro
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In NUC mit an Bord

Im Vergleich mit den alleinstehenden Looking Glass-Produkten ist die Pro Variante als vollständiger All-in-One-PC ausgelegt. Für den Antrieb ist hier ein NUC 8 VR NUC8i7HVK von Intel integriert. Dieses System bringt einen Intel-Core-i7-8808G aus der Kaby-Lake-Familie mit, wie Golem schreibt, wird dieser etwas unüblich mit einer AMD-Grafikeinheit RX Vega M GH kombiniert. Auf dem Datenblatt finden sich 16 GB RAM, ein Intel Optane 800p-Laufwerk mit 120 GB und eine 545s-SSD mit 512 GB. Auch der Anschluss an externe PCs ist möglich. Zu guter Letzt legt der Hersteller auch einen Leap Motion-Sensor bei, der Steuerung per Gesten ermöglicht. Ein auf der rechten Geräteseite ausklappbarer 7 Zoll-Touchscreen erweitert die Eingabemöglichkeiten zusätzlich.
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