Media Markt & Saturn: Zentrale KI soll Preiskampf gegen Amazon führen
Hinter den Elektronikmärkten Media Markt und Saturn soll zukünftig eine zentrale Künstliche Intelligenz die Schlagkraft im Kampf gegen Amazon erhöhen. Diese sei das Kernstück einer neuen Preisstrategie, mit der man zukünftig wesentlich besser mit der flexiblen Online-Konkurrenz mithalten können will.
Die KI soll ab dem Sommer fortlaufend Datenanalysen durchführen und diese in eine zentrale Preisgestaltung für den Konzern umsetzen. "So wollen wir unseren Wettbewerbern stets einen Schritt voraus sein", erklärte Karin Sonnenmoser, Finanzchefin des Mutterkonzerns Ceconomy gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Auf diese Weise will man den Filialketten, die schon seit einiger Zeit in der Krise stecken, endlich neuen Schwung verleihen.
Das Problem stellt hier nicht einmal unbedingt nur die Tatsache dar, dass Online-Einkäufe bequemer wären. Wer sich in den Einkaufszentren umschaut, dürfte kaum eine gähnende Leere entdecken. Zu kämpfen haben die Filialen vor Ort eher mit der Preistransparenz, die durch die Online-Anbieter zugenommen hat. Per Smartphone hat heute jeder Besucher eines Elektronikmarktes direkt einen Vergleich zu den Konditionen bei Amazon und Co., so dass vielfach zwar Geräte im Geschäft angeschaut, dann aber online gekauft werden.
Parallel will man natürlich auch den eigenen Online-Handel weiter nach vorn bringen. Zur Zeit liegt der Umsatzanteil der Verkäufe im Netz über Media Markt und Saturn hinweg bei 14 Prozent. Im gesamten Elektronikhandel werden hingegen bereits 30 Prozent der Umsätze online gemacht, so dass Ceconomy hier noch klar Luft nach oben hat.
Siehe auch: Media Markt/Saturn: 500 Mitarbeiter in der Verwaltung müssen gehen
Das Problem stellt hier nicht einmal unbedingt nur die Tatsache dar, dass Online-Einkäufe bequemer wären. Wer sich in den Einkaufszentren umschaut, dürfte kaum eine gähnende Leere entdecken. Zu kämpfen haben die Filialen vor Ort eher mit der Preistransparenz, die durch die Online-Anbieter zugenommen hat. Per Smartphone hat heute jeder Besucher eines Elektronikmarktes direkt einen Vergleich zu den Konditionen bei Amazon und Co., so dass vielfach zwar Geräte im Geschäft angeschaut, dann aber online gekauft werden.
Auch Online läuft es nicht optimal
Ein modernes KI-System hätte dann die Möglichkeit, jederzeit die Entwicklung im Netz im Blick zu behalten und die Preise in den Filialen direkt über zentrale Weisungen anzupassen. Das muss nicht zwingend heißen, dass die stationären Läden immer den niedrigsten Preis haben. Vielmehr wäre ein solches Analyse-System in der Lage noch mehr Faktoren zu berücksichtigen und eher einen optimalen Wert anzusteuern, bei dem die Verkaufszahlen hoch genug sind, aber auch noch etwas mehr Marge hängenbleibt.Parallel will man natürlich auch den eigenen Online-Handel weiter nach vorn bringen. Zur Zeit liegt der Umsatzanteil der Verkäufe im Netz über Media Markt und Saturn hinweg bei 14 Prozent. Im gesamten Elektronikhandel werden hingegen bereits 30 Prozent der Umsätze online gemacht, so dass Ceconomy hier noch klar Luft nach oben hat.
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Christian Kahle
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