Geliebter Feind: Sony legt seine wichtigen Dinge in die Arme Microsofts
Gemäß der offiziellen Verlautbarungen handelt es sich zwar um eine gleichberechtigte Partnerschaft, allerdings zeigt sich in den Feinheiten eines: Sony begibt sich jetzt mit seinen wichtigsten Geschäftsbereichen in die Obhut Microsofts. Das betrifft sowohl die Zukunft des Gamings als auch der Kamera-Technologien.
Die Japaner müssen sich inzwischen ziemlich offen damit abfinden, dass sie schlicht nicht mehr zur Elite der globalen Technologien-Branche gehören. Entsprechend müssen sie in den sauren Apfel beißen und sich über strategische Partnerschaften jene Ressourcen heranholen, die man selbst überhaupt nicht betreiben kann. Und hier fiel die Wahl nun auf den Konkurrenten Microsoft.
Und das sogar in einem Bereich, in dem die beiden Unternehmen demnächst in Konkurrenz miteinander stehen werden. Für den Betrieb seiner eigenen Spiele-Streamingdienste wird Sony zukünftig auf die Cloud-Infrastruktur der Redmonder setzen. Die einzige wirkliche Alternative für ein globales Angebot mit einem hohen Bedarf an Kapazitäten wäre wohl Amazon gewesen. Doch die Option, sich in die Abhängigkeit des Handelskonzerns zu begeben, wirkte wohl noch weniger verlockend. Also wird die Nutzung von Games per Stream bei den beiden großen Konsolenplattformen Playstation und Xbox zukünftig von der gleichen Infrastruktur bedient.
Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geht aber weit darüber hinaus. Unter anderem setzt Sony auch bei der Weiterentwicklung seiner Kamera-Sensoren auf Microsoft-Technologie. Die KI-Algorithmen der Redmonder sollen zukünftig dafür sorgen, dass die Bildnachbearbeitung bessere Ergebnisse liefert, was längerfristig die führende Rolle Sonys bei Kamera-Modulen für Smartphones sichern soll. Hinsichtlich der Bildsensoren wollen die beiden Unternehmen aber auch andere Zielgruppen bedienen. Unter anderem sind auch Produkte geplant, die sich eher an Business-Kunden richten.
Siehe auch: PlayStation Now: Sony startet Spiele-Streaming-Beta in Deutschland
Und das sogar in einem Bereich, in dem die beiden Unternehmen demnächst in Konkurrenz miteinander stehen werden. Für den Betrieb seiner eigenen Spiele-Streamingdienste wird Sony zukünftig auf die Cloud-Infrastruktur der Redmonder setzen. Die einzige wirkliche Alternative für ein globales Angebot mit einem hohen Bedarf an Kapazitäten wäre wohl Amazon gewesen. Doch die Option, sich in die Abhängigkeit des Handelskonzerns zu begeben, wirkte wohl noch weniger verlockend. Also wird die Nutzung von Games per Stream bei den beiden großen Konsolenplattformen Playstation und Xbox zukünftig von der gleichen Infrastruktur bedient.
Nicht nur Gaming
Und das kann durchaus Vorteile haben. Microsoft stellt für die Azure-Kunden immerhin zahlreiche Werkzeuge und Hilfen bereit, um entsprechende Dienste umzusetzen. Und außerdem werden die Redmonder mit Sicherheit dafür sorgen, dass bei den Spielestreams alles möglichst glatt läuft, da ja die eigenen Angebote ebenfalls davon abhängen. Auch Amazon bietet zwar Tools und Support, doch ist das Unternehmen eben doch auch ein Stück weiter von der Gaming-Praxis entfernt.Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geht aber weit darüber hinaus. Unter anderem setzt Sony auch bei der Weiterentwicklung seiner Kamera-Sensoren auf Microsoft-Technologie. Die KI-Algorithmen der Redmonder sollen zukünftig dafür sorgen, dass die Bildnachbearbeitung bessere Ergebnisse liefert, was längerfristig die führende Rolle Sonys bei Kamera-Modulen für Smartphones sichern soll. Hinsichtlich der Bildsensoren wollen die beiden Unternehmen aber auch andere Zielgruppen bedienen. Unter anderem sind auch Produkte geplant, die sich eher an Business-Kunden richten.
Siehe auch: PlayStation Now: Sony startet Spiele-Streaming-Beta in Deutschland
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Christian Kahle
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