Intel erwischt einen denkbar schlechten Start in das neue Jahr
Für Intel lief der Start in das neue Jahr dann doch ziemlich durchwachsen - womit allerdings auch das Management gerechnet hatte. So wies das Unternehmen nun zwar einen Umsatz aus, der sogar ein wenig über den Erwartungen lag. Trotzdem muss man sich erstmals seit langer Zeit damit abfinden, dass das ständige Wachstum ein Ende hat.
16,1 Milliarden Dollar Umsatz vermeldete Intel jetzt für das erste Quartal und das entspricht in etwa dem Vorjahreswert. Dabei ist der Nettogewinn allerdings von 4,5 Milliarden auf 4 Milliarden Dollar gesunken. Man darf hier in der kommenden Zeit durchaus gespannt sein, inwiefern sich daraus ein längerfristiger Trend entwickelt und ob Intel dann doch irgendwann wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet.
Zumindest kurzfristig ist man aber nicht einmal im obersten Management besonders optimistisch. Die Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr wurde kurzerhand auf 69 Milliarden Dollar herabgesetzt. Und das wäre auch für ein volles Jahr ein Rückgang der Einnahmen, denn im vergangenen Jahr wurden immerhin noch 70,8 Milliarden Dollar erreicht. So etwas hat es nun schon seit Jahren nicht gegeben.
Was aber noch viel gravierender ist: Der Umsatz im Geschäft mit den Betreibern von Datenzentren geht plötzlich zurück. Im ersten Quartal sank dieser bereits um 5 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Der Knackpunkt liegt hier darin, dass das Intel-Management das Scheitern in wichtigen Zukunftsmärkten wie Mobile immer wieder damit zurechtbog, dass auch diese letztlich immer stärker auf Datenzentren angewiesen sind und man das Geschäft dann eben dort mache. Überhaupt war dieser Bereich das letzte stabile Wachstums-Segment, was nun aber vorbei zu sein scheint.
Die rückläufigen Auftragszahlen betreffen derzeit noch nicht das extrem wichtige Cloud-Geschäft - das aber letztlich auch vergleichsweise schwach um 5 Prozent zulegte. Wenn es hier ebenfalls eine längere Flaute geben sollte und vielleicht noch signifikante Marktanteile an AMD verloren gehen, dürfte die Konzernführung wirklich in Erklärungsnot geraten.
Siehe auch: Nach Apple-Qualcomm-Versöhnung: Intel schmeißt 5G-Geschäft hin
Zumindest kurzfristig ist man aber nicht einmal im obersten Management besonders optimistisch. Die Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr wurde kurzerhand auf 69 Milliarden Dollar herabgesetzt. Und das wäre auch für ein volles Jahr ein Rückgang der Einnahmen, denn im vergangenen Jahr wurden immerhin noch 70,8 Milliarden Dollar erreicht. So etwas hat es nun schon seit Jahren nicht gegeben.
Kernsegment gerät ins Stottern
Dass einiges im Argen liegt, ist im Grunde schon seit einiger Zeit klar. Immerhin kommt Intel seit Monaten nicht mit der Produktion von Chips mit den aktuell kleinsten Strukturweiten zurecht. Es wird auch noch etwas dauern, bis diese Probleme gelöst sind und die Stückzahlen wieder auf dem nötigen Niveau ankommen.Was aber noch viel gravierender ist: Der Umsatz im Geschäft mit den Betreibern von Datenzentren geht plötzlich zurück. Im ersten Quartal sank dieser bereits um 5 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Der Knackpunkt liegt hier darin, dass das Intel-Management das Scheitern in wichtigen Zukunftsmärkten wie Mobile immer wieder damit zurechtbog, dass auch diese letztlich immer stärker auf Datenzentren angewiesen sind und man das Geschäft dann eben dort mache. Überhaupt war dieser Bereich das letzte stabile Wachstums-Segment, was nun aber vorbei zu sein scheint.
Die rückläufigen Auftragszahlen betreffen derzeit noch nicht das extrem wichtige Cloud-Geschäft - das aber letztlich auch vergleichsweise schwach um 5 Prozent zulegte. Wenn es hier ebenfalls eine längere Flaute geben sollte und vielleicht noch signifikante Marktanteile an AMD verloren gehen, dürfte die Konzernführung wirklich in Erklärungsnot geraten.
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