Google Maps soll mehr Werbung anzeigen und so zum Goldesel mutieren

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Google Maps ist zwar einer der wichtigsten und erfolgreichsten Dienste des US-Internetkonzerns, doch seit der Einführung vor gut 14 Jahren hält sich zumindest beim Kartendienst die Sichtbarkeit von Werbung noch recht stark in Grenzen. Dies soll sich nun offenbar ändern, denn Google will Maps praktisch zum Goldesel mutieren lassen. Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, baut Google nach und nach die Präsenz von Werbung in seinem Kartendienst aus. Gleichzeitig zieht man die Preise für den externen Zugriff auf die Kartendaten schrittweise an, um auch auf diesem Weg mehr Einnahmen zu erzielen. So werden mittlerweile immer wieder bezahlte Erwähnungen bestimmter Orte eingeblendet und es werden verstärkt bezahlte Anzeigen von bestimmten Geschäften angezeigt, wenn man zum Beispiel nach Tankstellen, Cafés und ähnlichem sucht.

Google gibt sich in dieser Hinsicht auch recht offen. So erklärte ein Manager kürzlich auf einer Konferenz der Großbank Morgan Stanley, dass es abseits von der Hauptaufgabe der Navigation noch diverse Möglichkeiten für eine weitere Entwicklung und somit Monetarisierung von Google Maps gibt. Dazu gehören auch Versuche, dem Nutzer verstärkt personalisierte Empfehlungen zu unterbreiten, in denen natürlich auch wieder bezahlte Werbung auftauchen soll.

Google sieht 'natürliche' Möglichkeiten für mehr Werbung

Weil die Kunden häufig nach Dingen mit kommerziellem Hintergrund suchen - also nach Geschäften und ähnlichem - sieht Google nach eigenen Angaben auch dort eine selbstverständliche Möglichkeit zur Platzierung von Anzeigen, die dem Nutzer im Grunde sogar noch nützlich sein können. Bisher hielt sich Google in dieser Hinsicht noch zurück, um das "Erlebnis nicht zu überladen". Dazu gehört, dass die Anzeigen oft noch nicht stark personalisierter Natur sind.

Ein Beispiel für den zunehmenden Einzug von Werbung ist auch, dass bei der Navigation verstärkt Markennamen von Werbekunden von Google per Sprachausgabe erwähnt werden. Statt also beim Abbiegen einen Straßennamen zu nennen, empfiehlt die App mittlerweile häufiger, dass man an einem bestimmten Geschäft abbiegen soll - sofern dessen Betreiber Google-Werbekunde ist. Google selbst sieht dies jedoch nicht ausdrücklich als Werbung.

Zusätzlich hat Google auch begonnen, für die Einbindung seiner Kartendaten in die Produkte von Drittanbietern Geld zu verlangen. Seit dem letzten Jahr müssen alle Kunden für den Zugriff zahlen, egal wie groß das jeweilige Unternehmen ist. Dabei beklagen manche Partner, dass die Preise schlichtweg zu hoch ausfallen, so dass sich ihr Geschäftsmodell nicht mehr in der bisherigen Form umsetzen lässt. Dass Google versucht, Maps stärker zu monetarisieren dürfte letztlich kaum jemanden überraschen, schließlich sind viele andere Dienste, allen voran die Suche, bereits mehr als offensichtlich mit Werbung zugepflastert. Werbung, Maps, Google Maps, Google Maps App, Google Adsense Werbung, Maps, Google Maps, Google Maps App, Google Adsense Google
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