Telekom: Neuer SIM-Träger soll viele Tonnen Plastikmüll vermeiden
Die Deutsche Telekom wird ihre SIM-Karten zukünftig nicht mehr in der über viele Jahre eingesetzten Halterung im Scheckkarten-Format vertreiben. Stattdessen sollen die kleinen Träger des eigentlichen Chips in einer deutlich kleineren Einfassung daherkommen. Und damit würden laut dem Konzern ziemlich große Mengen an Plastikmüll eingespart.
Aus Eins mach Zwei
Die Lieferung in einer scheckkartengroßen Halterung stammt noch aus einer Zeit, in der die komplette SIM-Karte dieses Format hatte und in Mobiltelefone gesteckt wurde, die aus heutiger Perspektive enorm klumpig wirkten. "Seit den 90er Jahren war das Scheckkartenformat das Maß der Dinge in Sachen SIM-Kartenauslieferung. Wir haben uns gefragt, warum eigentlich?", sagt Philipp Mertens, Geschäftsführer der Telekom Deutschland Multibrand. "Mit derselben Menge an Plastik können wir auch zwei SIM-Karten ausliefern."
Und das tut das Unternehmen nun auch. Die Einfassung soll nur noch halb so groß sein wie bisher. Erprobt wurde das neue Format bereits: Die beiden von der Telekom betriebenen Nischen-Marken FCB Mobil und Lifecell hatte man bereits im letzten Jahr umgestellt. Und auch mit den Partnern Edeka und World Wildlife Fund (WWF) hatte man entsprechende Versuche in die Wege geleitet.
Das klingt letztlich nach einer ziemlich kleinen Veränderung. Doch wenn man die große Zahl der SIM-Karten berücksichtigt, die die Telekom in jedem Jahr ausgibt, summiert sich die Sache zu erstaunlichen Mengen. Die Halbierung der Halterung soll demnach für rund 17,5 Tonnen weniger Plastikmüll im Jahr in Deutschland sorgen. Bereits durch den Versuchslauf im vergangenen Jahr hat man 3,8 Tonnen weniger Kunststoffe benötigt.
Aus Eins mach Zwei
Die Lieferung in einer scheckkartengroßen Halterung stammt noch aus einer Zeit, in der die komplette SIM-Karte dieses Format hatte und in Mobiltelefone gesteckt wurde, die aus heutiger Perspektive enorm klumpig wirkten. "Seit den 90er Jahren war das Scheckkartenformat das Maß der Dinge in Sachen SIM-Kartenauslieferung. Wir haben uns gefragt, warum eigentlich?", sagt Philipp Mertens, Geschäftsführer der Telekom Deutschland Multibrand. "Mit derselben Menge an Plastik können wir auch zwei SIM-Karten ausliefern."
Und das tut das Unternehmen nun auch. Die Einfassung soll nur noch halb so groß sein wie bisher. Erprobt wurde das neue Format bereits: Die beiden von der Telekom betriebenen Nischen-Marken FCB Mobil und Lifecell hatte man bereits im letzten Jahr umgestellt. Und auch mit den Partnern Edeka und World Wildlife Fund (WWF) hatte man entsprechende Versuche in die Wege geleitet.
Komplette Umstellung
Und jetzt erfolgt die Einführung der kleineren Trägerkarte für alle Prepaid- und Postpaid-Karten der Telekom-eigenen Tarife und auch bei der Tochtermarke Congstar. Darüber hinaus werden auch verschiedene Discounter wie Talkline, HIGH und Klarmobil, die Tarife im Telekom-Netz anbieten, auf das neue Format setzen.Das klingt letztlich nach einer ziemlich kleinen Veränderung. Doch wenn man die große Zahl der SIM-Karten berücksichtigt, die die Telekom in jedem Jahr ausgibt, summiert sich die Sache zu erstaunlichen Mengen. Die Halbierung der Halterung soll demnach für rund 17,5 Tonnen weniger Plastikmüll im Jahr in Deutschland sorgen. Bereits durch den Versuchslauf im vergangenen Jahr hat man 3,8 Tonnen weniger Kunststoffe benötigt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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