Spionage-Vorwürfe: Epic Games Store-App sucht nach Steam-Freunden

Store, Epic Games, Plattform, Epic, Epic Games Store, Games Store Bildquelle: Epic Games
Eine Entdeckung eines Nutzers verhagelt nun den Spaß am neuen Epic Games Store: Die App soll beispielsweise ohne eine Nutzerzustimmung nach Steam-Installationen und dazugehörigen Daten, unter anderem nach Steam-Freunden, schauen - der Epic Games-Chef hat das nach den Vorwürfen offiziell bestätigt. Dazu kommen noch weitere Ungereimtheiten bei der Datensammelwut des Epic Games Store Launchers. Bei Reddit hatten sich einige Spieler über ihre Erfahrungen mit dem Epic Games Store ausgetauscht und verschiedene Vorwürfe zum Verhalten der App veröffentlicht. Dazu gehörte auch, dass Epic seine Nutzer im großen Stil ausspioniert. Gemeint ist damit, dass Epic, ohne sich ein Einverständnis der Nutzer zu holen, viele Daten sammelt und dazu den PC und darauf laufende Prozesse scannt.


Die App hat demnach Zugriff auf Root-Zertifikate, Keys und Cookies des Webbrowsers und nutzt tracking.js um Anfragen an den PC zu senden. Epic sucht zudem auf dem Nutzer-PC nach einer vorhandenen Steam-Installation. So heißt es bei Reddit, dass, wenn die localconfig.vdf-Datei von Steam entdeckt wird, eine Kopie mit den Nutzerdaten an Epic gesendet wird. Diese Datei enthält Freundeslisten, eine Übersicht gekaufter Spiele und weitere persönliche Informationen, die sich auf die Nutzung von Steam beziehen.

In einer ersten Reaktion auf die Vorwürfe hatte sich Epic-Manager Daniel Vogel zu Wort gemeldet und versucht viele der Vorwürfe zu entkräften, indem die dahinterstehenden Prozesse erläutert wurden. Zu den Aktivitäten, die den Konkurrenten Steam betreffen, gibt es aber unterschiedliche Aussagen. Vogel erklärte zunächst, dass ein Import der Steam-Freunde nur nach dem vorherigen Einverständnis in Gang gesetzt werde.

Nicht alle Fragen beantwortet

Epic-CEO Tim Sweeny führte in seiner Reaktion jedoch aus, dass der Launcher sehr wohl ohne ein Einverständnis eine Kopie der Steam-Freundesliste anlegt. Er nahm die Schuld auf sich, erklärte aber auch, dass die Funktion bewusst im Launcher enthalten ist, allerdings als ein "Überbleibsel aus frühen Fortnite-Zeiten". Was mit den Daten aktuell passiert, ließ er aber unbeantwortet.

So schrieb Sweeny bei Reddit: "Ihr habt Recht, dass wir nur auf die Datei localconfig.vdf zugreifen sollten, nachdem der Benutzer sich dafür entschieden hat, Steam-Freunde zu importieren. Die aktuelle Implementierung ist ein Überbleibsel aus unserer Eile, soziale Funktionen in den ersten Tagen von Fortnite zu implementieren. Es ist eigentlich meine Schuld, dass ich das Launcher-Team dazu gebracht habe, es super schnell zu unterstützen und dann festzustellen, dass wir es ändern mussten. Da dieses Problem im Vordergrund stand, werden wir es beheben."

Vielen Dank an die zahlreichen Einsender für diesen News-Tipp.

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