Foxconn zahlt Android-Patente nicht:
Microsoft verklagt Vertragsfertiger
Eigentlich ist der taiwanische Vertragsfertiger Foxconn bzw. dessen Dachkonzern Hon Hai Precision Industry bei den Elektronikherstellern dieser Welt als weltgrößter Auftragsbauer ein beliebter Partner. Microsoft verklagt ausgerechnet Foxconn jetzt aber wegen ausbleibender Zahlungen im Rahmen eines Abkommens rund um patentierte Technologien in Googles mobilem Betriebssystem Android.
Wie der US-Wirtschaftssender CNBC berichtet, hat Microsoft jüngst in Nordkalifornien Klage gegen Foxconn eingereicht, weil man dem Unternehmen vorwirft, sich nicht an die Bedingungen aus einem 2013 geschlossenen Patentabkommen rund um die in Android verwendeten Technologien zu halten. Microsoft behauptet seit Jahren, dass in Android eine Reihe von Technologien verwendet werden, auf die der Redmonder Konzern selbst Patente angemeldet hat.
Neben einer Vielzahl anderer Firmen hat auch Foxconn vor Jahren deshalb ein Patentabkommen mit dem Softwaregiganten geschlossen, in dessen Rahmen man eine bestimmte Summe für jedes von dem Unternehmen vertriebene Android- oder Chrome-OS-basierte Endgerät an Microsoft zahlt. Oder eigentlich zahlen müsste, denn genau diese halbjährlich fälligen Zahlungen sind laut Microsoft in den letzten Monaten und Jahren ausgeblieben.
Offen ist auch, welche konkreten Produkte von Foxconn überhaupt von dem Patentabkommen abgedeckt sind. Das 2013 geschlossene Abkommen sollte laut der damaligen Mitteilung der Beteiligten für Geräte mit Android und Chrome OS gelten. Foxconn vertreibt unter einer Reihe von eigenen Marken entsprechende Produkte, wobei Sharp wohl die hierzulande bekannteste ist. Man ist allerdings auch Fertigungs- und Entwicklungspartner des für die Android-Smartphones der Marke Nokia bekannten Anbieters HMD Global, der mittlerweile eine feste Größe im Markt geworden ist.
So erledigte Foxconn laut uns vorliegenden Dokumenten einen Großteil der Arbeit rund um das jüngst gestartete Nokia 9. Außerdem ist Foxconn obendrein auch noch mit seiner Tochterfirma TNS Mobile für den Vertrieb der zahlreichen Nokia-Smartphones von HMD Global zuständig.
Neben einer Vielzahl anderer Firmen hat auch Foxconn vor Jahren deshalb ein Patentabkommen mit dem Softwaregiganten geschlossen, in dessen Rahmen man eine bestimmte Summe für jedes von dem Unternehmen vertriebene Android- oder Chrome-OS-basierte Endgerät an Microsoft zahlt. Oder eigentlich zahlen müsste, denn genau diese halbjährlich fälligen Zahlungen sind laut Microsoft in den letzten Monaten und Jahren ausgeblieben.
Zahlt Foxconn nicht für Nokia-Geräte mit Microsoft-Patenten?
Microsoft verlangt nun von Foxconn eine Nachzahlung der Lizenzgebühren für die betroffenen Patente und will zudem auch noch Zinsen eintreiben. Foxconn hatte bereits im Jahr 2017 zugestimmt, den Wirtschaftsprüfern von Deloitte umfangreiche Dokumente zur Verfügung zu stellen. Diese Papiere wurden jedoch in Wahrheit von dem Unternehmen nie wirklich an Deloitte weitergereicht, sodass unklar ist, wie hoch Foxconns Außenstände tatsächlich sind.Offen ist auch, welche konkreten Produkte von Foxconn überhaupt von dem Patentabkommen abgedeckt sind. Das 2013 geschlossene Abkommen sollte laut der damaligen Mitteilung der Beteiligten für Geräte mit Android und Chrome OS gelten. Foxconn vertreibt unter einer Reihe von eigenen Marken entsprechende Produkte, wobei Sharp wohl die hierzulande bekannteste ist. Man ist allerdings auch Fertigungs- und Entwicklungspartner des für die Android-Smartphones der Marke Nokia bekannten Anbieters HMD Global, der mittlerweile eine feste Größe im Markt geworden ist.
So erledigte Foxconn laut uns vorliegenden Dokumenten einen Großteil der Arbeit rund um das jüngst gestartete Nokia 9. Außerdem ist Foxconn obendrein auch noch mit seiner Tochterfirma TNS Mobile für den Vertrieb der zahlreichen Nokia-Smartphones von HMD Global zuständig.
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