Blurring: Skype macht Videochats jetzt in Echtzeit hübscher
Microsoft ermöglicht es nun, dass der Gesprächspartner in Skype-Videochats wesentlich stärker in den Fokus gestellt werden kann. Dafür integriert das Unternehmen Routinen in das Kommunikations-Tool, die den Hintergrund in der Videoübertragung mit einem Blur-Effekt versehen und das Gesicht des Gegenübers somit hervorheben.
Das Blurring-Feature ist keine komplette Neuentwicklung. Business-Kunden konnten bereits in Video-Chats über Microsoft Teams auf den Effekt zurückgreifen. Mit der Einführung des Features in Skype stellt Microsoft die Funktion aber erstmals allen Usern zur Verfügung. Beziehungsweise zumindest jenen, die Skype auf Desktop-PCs und Notebooks nutzen. Denn nur dort steht diese nun zur Verfügung.
Hinter dem Feature stecken natürlich Routinen aus dem Bereich des Maschinenlernens, die darauf trainiert wurden, Personen von anderen Bildelementen zu unterscheiden. Entsprechende Algorithmen werden bereits länger in verschiedenen Foto-Apps auf Smartphones eingesetzt, wo sie zur Veredelung von Porträt-Fotos genutzt werden. Denn die winzigen Optiken in den Mobilgeräten lassen eine rein optische Veränderung der Schärfentiefe nur sehr bedingt zu.

Background-Blurring in Skype
Die Funktion ist standardmäßig auch nicht immer angeschaltet - das dürfte vor allem daran liegen, dass die höhere Rechenleistung für die Echtzeit-Manipulation eines Video-Streams insbesondere bei Notebooks ordentlich auf die Akku-Laufzeit schlagen dürfte. Der Nutzer kann die Funktion aber während einer laufenden Übertragung hinzuschalten.
Download Skype - Kommunikations-Tool von Microsoft
Hinter dem Feature stecken natürlich Routinen aus dem Bereich des Maschinenlernens, die darauf trainiert wurden, Personen von anderen Bildelementen zu unterscheiden. Entsprechende Algorithmen werden bereits länger in verschiedenen Foto-Apps auf Smartphones eingesetzt, wo sie zur Veredelung von Porträt-Fotos genutzt werden. Denn die winzigen Optiken in den Mobilgeräten lassen eine rein optische Veränderung der Schärfentiefe nur sehr bedingt zu.

Video-Manipulation braucht Rechenkraft
Gleiches gilt natürlich auch für die ziemlich ähnlich oder meist sogar mit geringerer Raffinesse konstruierten Kameras, die in den extrem flachen Einfassungen von Notebook-Displays sitzen. Auch hier ist es von Seiten der physikalischen Optik nur möglich, ziemlich gleichförmige, flach wirkende Aufnahmen anzufertigen. Um Objekte hinsichtlich ihrer Entfernung zur Kamera zu unterscheiden, bedarf es einer speziell dafür trainierten KI.Die Funktion ist standardmäßig auch nicht immer angeschaltet - das dürfte vor allem daran liegen, dass die höhere Rechenleistung für die Echtzeit-Manipulation eines Video-Streams insbesondere bei Notebooks ordentlich auf die Akku-Laufzeit schlagen dürfte. Der Nutzer kann die Funktion aber während einer laufenden Übertragung hinzuschalten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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