Amazon in Berlin: Lieferwagen abgebrannt und Büro wurde angegriffen
In Berlin sind in der letzten Nacht gleich zwei Anschläge auf Lieferfahrzeuge von Amazon verübt worden. In beiden Fällen wurden die Transporter von Unbekannten in Brand gesteckt. Zuvor gab es schon eine Attacke gegen eine Büroeinrichtung des Handelskonzerns, in der Entwickler an verschiedenen Diensten arbeiten.
Nach Angaben der Polizei wurden Beamte kurz nach 2 Uhr in der vergangenen Nacht im Stadtteil Karlshorst alarmiert, weil einem Anwohner ein brennender Toyota-Transporter aufgefallen war. Das Feuer griff kurz darauf auf ein ein weiteres Lieferfahrzeug über und ein mobiles Toilettenhäuschen wurde durch die Hitzestrahlung beschädigt.
Nicht einmal eine halbe Stunde später wurde dann ein weiterer brennender Amazon-Transporter im Stadtteil Gesundbrunnen entdeckt. Dieser erlitt durch das Feuer einen Totalschaden. Über die Hintergründe der Taten ist noch nichts bekannt. In beiden Fällen ermittelt jetzt der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Man kann aber davon ausgehen, dass nicht ein Täter für beide Brände verantwortlich ist, da die Tatorte für den kurzen Zeitraum der Aufeinanderfolge zu weit auseinanderliegen.
Die Täter haben die Situation dann genutzt, um Farbbeutel an das Haus zu werfen. Außerdem flogen auch einige Steine in Richtung der Fensterscheiben. Die Angreifer haben hier ebenfalls Sachschaden verursacht und konnten letztlich unerkannt entkommen. Auch hier ermittelt der Staatsschutz, da ein politischer Hintergrund angenommen werden kann.
Siehe auch: Google rudert in Berlin zurück: Statt Campus jetzt soziale Projekte
Nicht einmal eine halbe Stunde später wurde dann ein weiterer brennender Amazon-Transporter im Stadtteil Gesundbrunnen entdeckt. Dieser erlitt durch das Feuer einen Totalschaden. Über die Hintergründe der Taten ist noch nichts bekannt. In beiden Fällen ermittelt jetzt der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Man kann aber davon ausgehen, dass nicht ein Täter für beide Brände verantwortlich ist, da die Tatorte für den kurzen Zeitraum der Aufeinanderfolge zu weit auseinanderliegen.
Zuvor schon Attacke auf ein Büro
In der vorangegangenen Nacht griffen Unbekannte bereits eine Amazon-Niederlassung in Berlin-Mitte an. "Nach derzeitigem Ermittlungsstand versperrten drei vermummte Personen gegen 3 Uhr die Eingangstür des Gebäudes eines Online-Versandhandels in der Krausenstraße, so dass der dortige Wachschutz am schnellen Verlassen des Hauses gehindert wurde", hieß es vonseiten der Polizei.Die Täter haben die Situation dann genutzt, um Farbbeutel an das Haus zu werfen. Außerdem flogen auch einige Steine in Richtung der Fensterscheiben. Die Angreifer haben hier ebenfalls Sachschaden verursacht und konnten letztlich unerkannt entkommen. Auch hier ermittelt der Staatsschutz, da ein politischer Hintergrund angenommen werden kann.
Siehe auch: Google rudert in Berlin zurück: Statt Campus jetzt soziale Projekte
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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