Intel hat ein dreifach gefaltetes Windows-Mobilgerät entworfen
Microsofts Projekt Andromeda könnte aus Verbindungen einer Zusammenarbeit mit Intel hervorgegangen sein. Denn wie sich nun zeigt, arbeitete auch der Chiphersteller schon früh an Referenzmodellen für faltbare Mobilgeräte, die mit einem Windows-Betriebssystem ausgestattet werden sollten.
Rendering gemäß der Intel-Entwürfe
Das zeigen Patentunterlagen, die jetzt in die Hände des niederländischen Magazins LetsGoDigital gelangt sind. Und diese skizzieren keineswegs nur ein Gerät, bei dem zwei Module zusammengeklappt werden können. Stattdessen setzt sich das System sogar aus drei Elementen zusammen. Dadurch wird eine noch größere Flexibilität hinsichtlich der Anwendungsmöglichkeiten erreicht.
Komplett zusammengeklappt funktioniert das von Intel-Ingenieuren erdachte System wie ein Smartphone. Wird eines der Elemente ausgeklappt, könnte man das Gerät wie einen E-Book-Reader verwenden. Auch eine Zweiteilung des Displays für die Nachbildung eines kleinen Notebooks wäre denkbar. Komplett auseinandergeklappt stünde hingegen über alle drei Elemente hinweg ein Tablet zur Verfügung.
Und man kann davon ausgehen, dass es ohnehin noch dauern wird, bis ein Hersteller sich an einem dreifach klappbaren Gerät ausprobiert. Denn schon die Konstruktion von Systemen aus zwei Modulen ist hinreichend komplex, um sie bisher nur in Ansätzen umzusetzen. Der von Intel vorgeführte Entwurf würde noch weitaus komplizierter zu bauen sein, so dass dies wohl erst geschehen wird, wenn die Probleme der aktuellen Modelle gemeistert sind.
Rendering gemäß der Intel-Entwürfe
Das zeigen Patentunterlagen, die jetzt in die Hände des niederländischen Magazins LetsGoDigital gelangt sind. Und diese skizzieren keineswegs nur ein Gerät, bei dem zwei Module zusammengeklappt werden können. Stattdessen setzt sich das System sogar aus drei Elementen zusammen. Dadurch wird eine noch größere Flexibilität hinsichtlich der Anwendungsmöglichkeiten erreicht.
Komplett zusammengeklappt funktioniert das von Intel-Ingenieuren erdachte System wie ein Smartphone. Wird eines der Elemente ausgeklappt, könnte man das Gerät wie einen E-Book-Reader verwenden. Auch eine Zweiteilung des Displays für die Nachbildung eines kleinen Notebooks wäre denkbar. Komplett auseinandergeklappt stünde hingegen über alle drei Elemente hinweg ein Tablet zur Verfügung.
Keine Hinweise auf Marktreife
Die Beschreibungen, die in der Patentschrift zusammengefasst sind, sollen ziemlich detailliert sein. Allerdings ist ohnehin nicht zu erwarten, dass Intel selbst ein entsprechendes System auf den Markt bringt. Solche Referenz-Entwicklungen dienen dem Konzern stets nur als Anreiz gegenüber anderen Hardware-Partnern, doch mal etwas entsprechendes unter Verwendung von Intel-Komponenten zu entwickeln.Und man kann davon ausgehen, dass es ohnehin noch dauern wird, bis ein Hersteller sich an einem dreifach klappbaren Gerät ausprobiert. Denn schon die Konstruktion von Systemen aus zwei Modulen ist hinreichend komplex, um sie bisher nur in Ansätzen umzusetzen. Der von Intel vorgeführte Entwurf würde noch weitaus komplizierter zu bauen sein, so dass dies wohl erst geschehen wird, wenn die Probleme der aktuellen Modelle gemeistert sind.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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