Ende der Konsolen denkbar: Nintendo-Chef spricht über Zukunftspläne

Nintendo, Präsident, Shuntaro Furukawa Bildquelle: Nintendo
Seit 30 Jahren verdient Nintendo - mit wechselndem Erfolg - sein Geld zu großen Teilen mit Heim-Konsolen. Wie der Konzernchef in einem Interview betont, sei es für seinen Konzern aber von entscheidender Bedeutung "flexibel" zu bleiben - das könne eines Tages auch ein Ende der Nintendo-Konsolen bedeuten. Mit Ideen zu Mobile Games und Freizeitparks bemüht man sich schon aktuell darum, sich breiter aufstellen zu können.

Nintendo liebt die Konsole, aber Flexibilität geht vor

Die bewegte Geschichte des Nintendo-Konzerns zeigt, dass es das Unternehmen im Wandel der Zeit bisher sehr gut verstand, das Geschäft auf neue Beine zu stellen. Im Gespräch mit Nikkei (via NintendoEverything) hat sich jetzt der aktuelle Nintendo-President Shuntaro Furukawa dazu geäußert, wie er die hohen Risiken in der Entertainment-Industrie und wie er die Entwicklung seines Unternehmens in den kommenden Jahren einschätzt.


So betont Furukawa, dass es aus seiner Sicht nur wenig Möglichkeiten für sein Unternehmen gibt, das Risiko, welches die Entertainment-Branche mit sich bringt, zu beeinflussen: "Da gibt es einfach nicht viel, was wir tun können." Demnach folge sein Unternehmen einfach weiterhin dem Prinzip, Kunden "innovative und einzigartige Wege zum Spielen" anzubieten. Dabei sei es vor allem wichtig, den Entwicklern den Rücken freizuhalten: "Ich will nicht, dass unsere Entwickler zu viel darüber nachdenken, was sie tun sollten, wenn wir scheitern".

Dabei setzt der Konzern-Chef aber trotzdem voll darauf, den "Weg, wie die Führungskräfte in der Entwicklung denken" als Richtschnur für seine Entscheidungen zu nutzen. Allerdings betont Furukawa, dass dies nicht bedeute, dass er keinen Einfluss nehme: "Ich glaube nicht daran, dass es eine gute Idee ist, komplette Freiheit zu gewähren: Ich setze auf eine Balance aus Freiheit und Disziplin."

Nicht fixiert auf Konsolen

Auch wenn die Erfolge der letzten drei Jahrzehnte maßgeblich durch Konsolen geprägt wurden, sei sein Unternehmen "nicht auf Konsolen fixiert". "Es sind jetzt über 30 Jahre, seitdem wir damit begonnen haben, Konsolen zu entwickeln. Nintendos Geschichte reicht aber noch viel weiter zurück", so Furukawa. "Langfristig wird sich unser Fokus als Unternehmen eventuell von den Heimkonsolen wegbewegen - Flexibilität ist genauso wichtig wie Einfallsreichtum", prognostiziert der Nintendo-Chef.

In naher Zukunft sei es deshalb für das Unternehmen wichtig, sich breiter aufzustellen. Furukawa will deshalb die Strategie verfolgen, mehr Nintendo-Spiele auf Smartphones zu bringen. "Wir beschäftigen uns außerdem mit Themenparks und Filmen - also verschiedenen Wegen, dass unsere Charakter Teil des täglichen Lebens werden." Nintendo, Präsident, Shuntaro Furukawa Nintendo, Präsident, Shuntaro Furukawa Nintendo
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