Umzugspläne: Apple denkt über iPhone-Fertigung außerhalb Chinas nach
Apple soll laut Medienberichten schon in genaue Analysen vertieft sein, inwieweit sich die Verlagerung der iPhone-Produktion weg aus China - und zwar im großen Stil - lohnen kann. Hintergrund sind die Strafzölle bei Importen aus China, die Trump auferlegt.
Aber auch noch andere Gründen sollen Apple dazu bewegt haben, nun Auftragsfertiger und Alternativen außerhalb Chinas zu suchen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und verweist dabei auf interne Quellen, die direkt beim iPhone-Riesen selbst mit dem Thema beschäftigt sein sollen. US-Präsident Trumps Strafzölle von bis zu 25 Prozent könnten Apple ansonsten das Geschäft mit den iPhones deutlich vermiesen. Aber auch ohne die Strafzölle hatte Apple bereits vor steigenden Kosten gewarnt, denn dann kämen mit großer Wahrscheinlichkeit höhere Löhne und steigende Material- und Transportkosten zusammen, die Apple auf die iPhone-Endpreise aufschlägt.
Die Gerüchte über einen Fortgang aus China sind dabei nicht neu. Nachdem Apple bereits 2017 begonnen hatte, andere Fertigungs-Partner zum Beispiel in Indien und in Brasilien zu finden, startet jetzt die große Suche erneut. Wie groß die Kapazität der Fabriken dort ist, ist nicht bekannt. Apple-Partner wie Pegatron haben dabei bereits größere Fabriken auch außerhalb Chinas laufen und könnten vielleicht verhältnismäßig kurzfristig einspringen. Dabei sind Fertigungslinien in Tschechien, in der Pegatron-Heimat Taiwan und in Mexiko - was durch die Nähe zur USA sicherlich besonders attraktiv für Apple wäre.
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Umzug in die USA? Eher nicht
Apple soll jetzt planen, wie man Teile der Endfertigung schnell und effektiv aus China auslagern kann. Aktuell findet der Großteil der iPhone-Fertigung direkt in China statt. Ein Umzug hin in die USA kommt dabei nicht in Frage - Apple hat schon mit der Produktion des Mac Pro in den USA mit Qualitätsproblemen zu kämpfen, zudem dürften die Lohn- und Energiekosten nicht rentabel sein. Auf der anderen Seite will sich Apple nicht zum politischen Spielball machen lassen, muss aber auch vor allem wirtschaftlich die Fertigungskosten planen.Die Gerüchte über einen Fortgang aus China sind dabei nicht neu. Nachdem Apple bereits 2017 begonnen hatte, andere Fertigungs-Partner zum Beispiel in Indien und in Brasilien zu finden, startet jetzt die große Suche erneut. Wie groß die Kapazität der Fabriken dort ist, ist nicht bekannt. Apple-Partner wie Pegatron haben dabei bereits größere Fabriken auch außerhalb Chinas laufen und könnten vielleicht verhältnismäßig kurzfristig einspringen. Dabei sind Fertigungslinien in Tschechien, in der Pegatron-Heimat Taiwan und in Mexiko - was durch die Nähe zur USA sicherlich besonders attraktiv für Apple wäre.
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