Apple: Neuer Standort für iPhone-Produktion außerhalb Chinas
Zukünftig wird nicht mehr auf nahezu allen iPhones der Schriftzug "Assembled in China" zu finden sein. Allerdings bedeutet das nicht, dass Apple zumindest einen Teil der Fertigung in die USA verlagert, wie immer wieder gefordert wird. Stattdessen laufen demnächst Geräte in Indien vom Band.
Die Bestätigung dessen kommt von Priyank Kharge, dem für die IT-Industrie zuständigen Minister des indischen Bundesstaates Karnataka. Dieser hieß Apple halboffiziell in Bengaluru, wo das entsprechende Werk stehen soll, willkommen und erklärte, dass eine Ansiedlung der iPhone-Produktion positive Effekte auf die gesamte Elektronikbranche der Region haben werde, berichtete die Times of India. Starten soll die Fertigung im Juni, was dann also bereits die nächste iPhone-Generation umfassen dürfte.
Genau genommen ist es aber nicht Apple selbst. Die Fabrik wird vom taiwanischen Auftragsproduzenten Wistron betrieben. Dieser wird schon seit einiger Zeit als Apples Partner für eine iPhone-Produktion in Indien gehandelt. Offizielle Aussagen seitens des kalifornischen Konzerns gab es zu dem konkreten Sachverhalt zwar nicht, doch bestätigte das Unternehmen, dass man an einem Ausbau der Aktivitäten in Indien arbeite.
Das Land ist immerhin neben China das einzige, in dem die Einwohnerzahl über der Milliarden-Marke liegt. Und auch wenn die Kaufkraft nicht besonders hoch ist, finden sich trotzdem große Mengen an Verbrauchern, denen man potenziell ein iPhone verkaufen könnte. Das ist bisher noch etwas schwierig, da den Geschäftsaktivitäten ausländischer Unternehmen auf dem indischen Markt enge Grenzen gesetzt sind.
Wistron ist schon seit einiger Zeit mit Produktionsstätten in Indien präsent und auch schon länger in die iPhone-Produktion eingebunden. Durch die Kombination dessen würde Apple einen wesentlich einfacheren Zugang zum indischen Markt erhalten können. Die Kalifornier verlassen sich dabei aber nicht komplett auf Wistron, sondern führen auch selbst Gespräche mit der lokalen Administration. Dabei soll es auch darum gehen, in der Zukunft weitergehend in der Region aktiv zu werden.
Genau genommen ist es aber nicht Apple selbst. Die Fabrik wird vom taiwanischen Auftragsproduzenten Wistron betrieben. Dieser wird schon seit einiger Zeit als Apples Partner für eine iPhone-Produktion in Indien gehandelt. Offizielle Aussagen seitens des kalifornischen Konzerns gab es zu dem konkreten Sachverhalt zwar nicht, doch bestätigte das Unternehmen, dass man an einem Ausbau der Aktivitäten in Indien arbeite.
Das Land ist immerhin neben China das einzige, in dem die Einwohnerzahl über der Milliarden-Marke liegt. Und auch wenn die Kaufkraft nicht besonders hoch ist, finden sich trotzdem große Mengen an Verbrauchern, denen man potenziell ein iPhone verkaufen könnte. Das ist bisher noch etwas schwierig, da den Geschäftsaktivitäten ausländischer Unternehmen auf dem indischen Markt enge Grenzen gesetzt sind.
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