Neue Probleme für Apple: iPhone-Verkaufsverbot in China angeordnet
Ein Gericht hat Apple vorerst ordentlich das Geschäft auf dem wichtigen Wachstumsmarkt China verhagelt: Qualcomm hat ein Verkaufsverbot für die iPhone-Modelle iPhone 6S, 7, 8 und iPhone X gefordert und Recht bekommen. Nun wehrt sich Apple.
Wie jetzt bekannt wurde, hat der Chip-Hersteller Qualcomm in China ein Verkaufsverbot gegen Apple erwirkt. Mit dem durch das Gericht per einstweilliger Verfügung ausgesprochenen Verkaufsverbot geht nun der Streit aber erst so richtig los. Wie Medien übereinstimmend berichten, wird sich Apple nicht an die Anordnung halten und hat schon weitere gerichtliche Schritte eingeleitet. Gegenüber dem Nachrichten-Magazin Bloomberg bestätigte Apple, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Qualcomm hingegen feiert sich als Etappensieger in diesem endlosen Streit um Patente und Lizenzen. Das Gericht in China sprach das Verkaufsverbot mit der Begründung, Apple habe zwei Patente von Qualcomm verletzt, aus.
Qualcomm hat dabei nicht nur in China ein Verkaufsverbot der iPhones ab dem Baujahr 2015 angestrebt. Auch in Deutschland hat der US-Chiphersteller einen entsprechenden Antrag gestellt. Es geht in dem Streit dabei nicht nur um den iPhone-Riesen - auch andere Hersteller hat Qualcomm bereits im Visier.
Siehe auch:
Apple beschuldigt Qualcomm illegaler Praktiken
"Qualcomms Versuch, unsere Produkte verbieten zu lassen, ist ein weiterer verzweifelter Schritt einer Firma, dessen illegale Praktiken von Behörden auf der ganzen Welt untersucht werden", so heißt es von Apple in einer Stellungnahme. "Alle unsere iPhone-Modelle bleiben für unsere Kunden in China verfügbar."Qualcomm hingegen feiert sich als Etappensieger in diesem endlosen Streit um Patente und Lizenzen. Das Gericht in China sprach das Verkaufsverbot mit der Begründung, Apple habe zwei Patente von Qualcomm verletzt, aus.
Stopp ist katastrophal
Für Apple wäre der Stopp in China katastrophal - rund 20 Prozent des Gesamt-Umsatzes in 2018 soll Apple dort erwirtschaftet haben. Qualcomm hat sich also nicht ganz ohne weitere Hintergedanken um den Absatzmarkt China gekümmert.Qualcomm hat dabei nicht nur in China ein Verkaufsverbot der iPhones ab dem Baujahr 2015 angestrebt. Auch in Deutschland hat der US-Chiphersteller einen entsprechenden Antrag gestellt. Es geht in dem Streit dabei nicht nur um den iPhone-Riesen - auch andere Hersteller hat Qualcomm bereits im Visier.
Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Videos zum iPhone
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Varta-Rettung: Batterien bleiben, Neustart mit Millionen-Kapital
- PC-Lieferzahlen brechen im dritten Quartal um 20 Prozent ein
- Der nächste Schlag: Volkswagen muss 1,2 Millionen Euro Strafe zahlen
- Google Pixel 11 mit 50 GB: Im Bundle günstiger als Smartphone allein
- Outlook soll Tippfehler vor dem Versand bald automatisch abfangen
- Windows 11-Bypass: Microsoft schließt einen Ausweg aus Kontopflicht
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen