Filterblase: Google soll Suche auch für ausgeloggte Nutzer anpassen

Farben, Blase, Seifenblase Bildquelle: Pixabay
Wann bekommt man von Google personalisierte Suchergebnisse angeboten? Der Konkurrent Duckduckgo will jetzt in einer Untersuchung herausgefunden haben, dass Google seine Suche auch für Nutzer anpasst, die nicht eingeloggt sind. Auch der Inkognito-Modus sei kein Mittel, um die Personalisierung zu umgehen.

Google soll die Suche in allen Konfigurationen anpassen

Wie sich die Personalisierung der Suche auf die angezeigten Ergebnisse auswirken kann, hat wohl schon jeder Nutzer erlebt, der beispielsweise nach einem Produkt gesucht hat - dieses wird dann meist die folgenden Tage in allen Werbeeinblendungen angeboten. Von Kritikern wird dieses Verhalten als "Filterblase" bezeichnet. Wie jetzt Duckduckgo in einer Untersuchung herausgefunden haben will, soll Google seine Ergebnisliste auch dann auf die Nutzer zuschneiden, wenn diese nicht bei dem Konzern angemeldet sind. Duckduckgo: Untersuchung zur "Google-Filterblase"Laut Duckduckgo ist die Google-Filterblase kaum zu durchbrechen So will das Unternehmen nach eigenen Angaben dafür einen Test mit 87 Freiwilligen durchgeführt haben, die nicht in einem Google-Konto eingeloggt waren. Nun wurden Zeitpunkte und Begriffe definiert, mit denen diese Gruppe eine Suche durchführen sollte, im Anschluss wurde ein Vergleich der Ergebnisse durchgeführt, so Golem in seinem Bericht.

"Die meisten Teilnehmer bekamen personalisierte Ergebnisse angezeigt", schreibt Duckduckgo in einem Blogpost. "Auf der ersten Suchergebnisseite hatte Google stets einigen Teilnehmern Links angezeigt, die andere Teilnehmer nicht zu sehen bekamen, auch wenn diese nicht in ein Google-Konto eingeloggt waren und den "Inkognito"-Modus ihres Browsers verwendeten."

Personalisierung überall

Wie Duckgogo ausführt, habe man bei den drei Suchbegriffen "Waffenkontrolle", "Einwanderung" und "Impfungen" 58 bis 73 verschiedene Ergebnisvariationen erhalten. Die Rate der Teilnehmer, die personalisierte Inhalte angezeigt bekamen, soll bei der Suche nach "Waffenkontrolle" bei 59 Prozent gelegen haben und stieg beim Suchbegriff "Impfungen" auf 92 Prozent.

Duckduckgo will mit einer Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse und genutzten Tools auf Github dem Vorwurf vorbeugen, als Konkurrent von Google im Bezug auf die Ergebnisse befangen zu sein. Google selbst hat sich bis jetzt noch nicht zu der Untersuchung von Duckduckgo geäußert.

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