Logitech: Geplante Übernahme von Plantronics ist geplatzt
Der Schweizer Zubehör-Hersteller Logitech plant einem Medienbericht zufolge, sich den Audio-Spezialisten Plantronics einzuverleiben. Der Deal soll schon in der kommenden Woche soweit sein, öffentlich angekündigt zu werden.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Logitech rund 2,2 Milliarden für die Übernahme des Kopfhörer- und Audio-Spezialisten geboten hat. Laut Aktienbewertung liegt der Marktwert von Plantronics aktuell bei etwa zwei Milliarden Dollar. Die Informationen zu dem Deal hat Reuters exklusiv erhalten - die Details stammen demnach von Insidern, die mit den Übernahme-Gesprächen vertraut sind. Laut deren Angaben stehen die beiden Unternehmen kurz vor dem Abschluss des Geschäfts. Schon in der kommenden Woche könnten die Konzerne laut dem Insider-Bericht ihren Deal öffentlich bekannt geben. Allerdings sei es derzeit auch noch ebenso gut möglich, dass die Hersteller sich doch nicht über die Übernahme-Konditionen einig werden - noch ist nichts in trockenen Tüchern, heißt es.
Nachtrag 26.11.: Dass man sich nicht einig ist, bestätigte jetzt Logitech ganz offiziell. Laut einem Unternehmenssprecher habe man die Verhandlungen mit Plantronics abgebrochen. Der Deal sei geplatzt, eine Übernahme nicht mehr geplant. Reuters hat die Absage des Kaufs bestätigt bekommen. Nachtrag Ende.
Es bleibt damit noch unbestätigt.
Nachtrag 26.11.: Dass man sich nicht einig ist, bestätigte jetzt Logitech ganz offiziell. Laut einem Unternehmenssprecher habe man die Verhandlungen mit Plantronics abgebrochen. Der Deal sei geplatzt, eine Übernahme nicht mehr geplant. Reuters hat die Absage des Kaufs bestätigt bekommen. Nachtrag Ende.
Kein Kommentar der beteiligten Firmen
Über die Verhandlungen wurde Stillschweigen vereinbart. Die Quellen haben daher darauf bestanden, nicht namentlich genannt zu werden, sind aber vertrauenswürdig, führt Reuters aus. Logitech und Plantronics hatten sich zunächst auf entsprechende Medien-Anfragen zu den Übernahme-Gerüchten nicht geäußert.Gemeinsam stärker
Für Logitech wäre die Transaktion bei weitem die größte Akquisition, die das Unternehmen bisher in Angriff genommen hat. Zudem sei der Zusammenschluss der beiden Hersteller ein wichtiger Schritt, um sich in Zukunft gegen die erwarteten Preissteigerungen durch die Zoll-Strategie von US-Präsident Donald Trump unabhängiger zu machen. Gemeinsam könnten die Firmen die Herstellungskosten nach der Einführung von Zöllen auf Importe aus China in die Vereinigten Staaten niedrig halten.Abgelaufen, war bis zum 26.11.2018
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