AMD greift Intel bei Firmen-PCs an:
Ryzen Pro CPUs mit integrierter GPU
Der Prozessorlieferant AMD hat eine neue Serie seiner Ryzen Pro Prozessoren vorgestellt, die dem Unternehmen vor allem helfen sollen, besser im Konkurrenzkampf mit Intel zu bestehen. Die hauptsächlich für den Business-Markt konzipierten Chips bieten nun erstmals auch eine integrierte Grafikeinheit - Grundvoraussetzung für den Einsatz in vielen Firmen-PCs.
AMD hatte bereits im letzten Jahr mit der Ryzen Pro-Serie CPUs angeboten, die sich durch bessere Verfügbarkeit, längere Garantiezeiten und zusätzliche Sicherheitsfunktionen von den für private Anwender konzipierten "normalen" Ryzen-Chips abhoben. Es gab dabei allerdings eine Lücke in der Ausstattung - die Grafikeinheit.
AMDs neue Ryzen Pro-Serie der zweiten Generation besteht anfangs aus sieben Chips
Die neuen Ryzen Pro-SoCs schließen nun zu den bereits im Februar gestarteten Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafikeinheit auf, denn sie verbinden einen "Single Core Complex", der auch als CCX bezeichnet wird und das Paket aus vier Rechenkernen und einem gemeinsamen Level3-Cache mit einer Radeon Vega-GPU kombiniert. Dadurch entsteht eine vollständige Lösung für Corporate Desktops, die alles beinhaltet, was der Firmenkunde für seinen Office-PC braucht.
Etwas überraschend ist allerdings der Umstand, dass die neuen Ryzen Pro-Chips der zweiten Generation nicht wie die im April gelaunchten AMD Ryzen 2-CPUs auf Basis des Zen+ Designs (mehr Infos dazu liefert unter anderem ARLT.com) daherkommen, sondern noch die Zen-Kerne der ersten Generation nutzen. Dadurch wird AMDs Namensgebung nun zunehmend verwirrend, weil einige Chips der Ryzen 2000-Serie nun bereits auf Zen+ basieren, andere aber weiter Zen-Kerne der ersten Generation verwenden.
Insgesamt bringt AMD nun vier neue Desktop- und drei neuen Notebook-SoCs auf den Markt, wobei man bisher nur die maximale Turbotaktung in den Spec-Sheets nennt. Die Taktraten erreichen bei den Desktop-Prozessoren zwischen 3,6 und 3,9 Gigahertz, während die Notebook-Chips jeweils 3,4, 3,6 oder 3,8 Gigahertz Maximaltakt liefern. Letztere haben eine Verlustleistung von 15 Watt, während die Desktop-CPUs je nach Variante entweder 35 oder 65 Watt TDP aufweisen.
Angriff auf Intels wichtigstes Geschäftsfeld
Weil viele Desktops und Laptops im Business-Bereich aber nicht auf leistungsfähigere Zusatzgrafikchips angewiesen sind, war es AMD bisher mit den Ryzen Pro SoCs nur begrenzt möglich Firmenkunden anzusprechen. Oft scheuen diese nämlich die Ausgaben für eine separate Grafikkarte, die neben höheren Kosten des Gesamtsystems auch einen größeren Wartungsaufwand mit sich bringen.
AMDs neue Ryzen Pro-Serie der zweiten Generation besteht anfangs aus sieben Chips
Die neuen Ryzen Pro-SoCs schließen nun zu den bereits im Februar gestarteten Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafikeinheit auf, denn sie verbinden einen "Single Core Complex", der auch als CCX bezeichnet wird und das Paket aus vier Rechenkernen und einem gemeinsamen Level3-Cache mit einer Radeon Vega-GPU kombiniert. Dadurch entsteht eine vollständige Lösung für Corporate Desktops, die alles beinhaltet, was der Firmenkunde für seinen Office-PC braucht.
Etwas überraschend ist allerdings der Umstand, dass die neuen Ryzen Pro-Chips der zweiten Generation nicht wie die im April gelaunchten AMD Ryzen 2-CPUs auf Basis des Zen+ Designs (mehr Infos dazu liefert unter anderem ARLT.com) daherkommen, sondern noch die Zen-Kerne der ersten Generation nutzen. Dadurch wird AMDs Namensgebung nun zunehmend verwirrend, weil einige Chips der Ryzen 2000-Serie nun bereits auf Zen+ basieren, andere aber weiter Zen-Kerne der ersten Generation verwenden.
Insgesamt bringt AMD nun vier neue Desktop- und drei neuen Notebook-SoCs auf den Markt, wobei man bisher nur die maximale Turbotaktung in den Spec-Sheets nennt. Die Taktraten erreichen bei den Desktop-Prozessoren zwischen 3,6 und 3,9 Gigahertz, während die Notebook-Chips jeweils 3,4, 3,6 oder 3,8 Gigahertz Maximaltakt liefern. Letztere haben eine Verlustleistung von 15 Watt, während die Desktop-CPUs je nach Variante entweder 35 oder 65 Watt TDP aufweisen.
| Modell | Cores/ Threads |
Max. Takt | GPU-Units | GPU-Takt | TDP/ Watt |
|---|---|---|---|---|---|
| Desktop | |||||
| Ryzen 5 Pro 2400G mit Radeon Vega GPU |
4/8 | 3,9 GHz | 11 | 1250 MHz | 65 Watt |
| Ryzen 5 Pro 2200G mit Radeon Vega GPU |
4/4 | 3,7 GHz | 8 | 1100 MHz | 65 Watt |
| Ryzen 5 Pro 2400GE mit Radeon Vega GPU |
4/8 | 3,8 GHz | 11 | 1250 MHz | 35 Watt |
| Ryzen 5 Pro 2200GE mit Radeon Vega GPU |
4/4 | 3,6 GHz | 8 | 1100 MHz | 35 Watt |
| Notebook | |||||
| Ryzen 7 Pro 2700U mit Radeon Vega GPU |
4/8 | 3,8 GHz | 10 | 1300 MHz | 15 Watt |
| Ryzen 5 Pro 2500U mit Radeon Vega GPU |
4/8 | 3,6 GHz | 8 | 1100 MHz | 15 Watt |
| Ryzen 3 Pro 2300U mit Radeon Vega GPU |
4/4 | 3,4 GHz | 6 | 1100 MHz | 15 Watt |
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