Preis für Arbeitsspeicher & Flash im Sinkflug - bald auch für Endkunden?
Aufgrund hoher Nachfrage und begrenzter Kapazitäten waren die Preise für Arbeitsspeicher und Flash-Speichermodule seit langem auf dem Weg nach oben. Jetzt ändert sich dies offenbar, denn beide Speicherarten werden nach Meinung von Marktbeobachtern derzeit deutlich günstiger.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, sind die Preise für DRAM-Chips, die auf den Arbeitsspeicher-Modulen oder bei mobilen Geräten auch direkt auf der Hauptplatine verbaut werden, bereits im Oktober 2018 kräftig gesunken. Beim PC-Speicher ging es besonders stark abwärts, so dass die Preisanstiege der letzten gut zwei Jahre endlich ein Ende haben.
Für das vierte Quartal 2018 geht man bei der Firma DRAMeXchange von einem Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise für die Hardware-Hersteller um rund 10 Prozent aus. Im kommenden Jahr soll nach einer Analyse des Unternehmens mit einem weiteren Rückgang um bis zu 20 Prozent zu rechnen sein.
In naher Zukunft erwartet man außerdem, dass der Trend immer stärker zu Modulen mit mindestens acht Gigabyte Kapazität gehen wird. Die bisher populärste Variante mit vier Gigabyte werde bald von den Modulen mit doppelter Kapazität abgelöst. Dieser Wechsel werde wohl schon deutlich früher als erwartet erfolgen, wobei die sinkenden Preise ihn zusätzlich befeuern dürften.
Als Beleg dafür verweist man auf die für die Gerätehersteller stark gesunkenen SSD-Preise. So kostet eine 240-GB-SSD eines Markenherstellers aktuell angeblich nur noch 31 US-Dollar, während 480-GB-Modelle für 58 Dollar gehandelt werden. Da ab der zweiten Jahreshälfte 2019 mit einer zunehmenden Umstellung auf die neue QLC (Quad-Level-Cell) Technologie gerechnet wird, sei davon auszugehen, dass eine 480-GB-SSD bald preislich auf dem Niveau einer klassischen 1-Terabyte-Festplatte liegen wird. Der Anteil der Notebooks mit werksseitig eingebauter SSD wird daher 2019 deutlich steigen, so die Quellen aus Asien.
Für das vierte Quartal 2018 geht man bei der Firma DRAMeXchange von einem Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise für die Hardware-Hersteller um rund 10 Prozent aus. Im kommenden Jahr soll nach einer Analyse des Unternehmens mit einem weiteren Rückgang um bis zu 20 Prozent zu rechnen sein.
In naher Zukunft erwartet man außerdem, dass der Trend immer stärker zu Modulen mit mindestens acht Gigabyte Kapazität gehen wird. Die bisher populärste Variante mit vier Gigabyte werde bald von den Modulen mit doppelter Kapazität abgelöst. Dieser Wechsel werde wohl schon deutlich früher als erwartet erfolgen, wobei die sinkenden Preise ihn zusätzlich befeuern dürften.
Auch beim Flash-Speicher geht es bergab
In einer separaten Meldung unter Bezug auf Angaben von DRAMeXchange ist außerdem zu lesen, dass die Preise für 3D-NAND-Flash allein im Oktober je nach Kapazität und Hersteller bereits um 13 bis 17 Prozent gesunken sind. Es war der stärkste Rückgang seit November 2017. Im vierten Quartal 2018 wird es aufgrund wachsender Kapazitäten der Hersteller bei gleichzeitig sinkender Nachfrage wohl erneut um eine zweistellige Zahl von Prozentpunkten abwärts gehen, heißt es.Als Beleg dafür verweist man auf die für die Gerätehersteller stark gesunkenen SSD-Preise. So kostet eine 240-GB-SSD eines Markenherstellers aktuell angeblich nur noch 31 US-Dollar, während 480-GB-Modelle für 58 Dollar gehandelt werden. Da ab der zweiten Jahreshälfte 2019 mit einer zunehmenden Umstellung auf die neue QLC (Quad-Level-Cell) Technologie gerechnet wird, sei davon auszugehen, dass eine 480-GB-SSD bald preislich auf dem Niveau einer klassischen 1-Terabyte-Festplatte liegen wird. Der Anteil der Notebooks mit werksseitig eingebauter SSD wird daher 2019 deutlich steigen, so die Quellen aus Asien.
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