Neuer Opera-Browser für Android blockt Cookie-/Privatsphäre-Abfragen
Der Software-Hersteller Opera hat eine neue Version seines gleichnamigen Browsers für Android vorgestellt, die eine neue Option mitbringt, dank der die für viele Anwender störenden Abfragen diverser Websites wegen Cookie-Einstellungen und ähnlichem auf Wunsch geblockt werden können.
Seit die Betreiber von in Europa verfügbaren Websites durch die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gezwungen sind, ihre Nutzer um die Zustimmung beim Setzen von Cookies auf dem jeweiligen Gerät zu bitten, werden die entsprechenden Pop-Ups und Warnungen für manche Nutzer zu einer nervtötenden Angelegenheit.
Opera 48 für Android bringt einen Cookie-Dialog-Blocker mit
Zwar soll die DSGVO eigentlich für mehr Transparenz sorgen, doch haben die neuen Regelungen eben auch das Nutzungserlebnis vielerorts im weltweiten Netz deutlich verändert. Der Nutzer wird ohnehin schon ständig mit Like-Aufforderungen, Newsletter-Angeboten, Ortsbestimmungs-Versuchen und ähnlichem belästigt, so dass die DSGVO-Abfragen nach Meinung mancher nicht auch noch dazukommen sollten.
Der neue Opera 48 Browser für Android (via ghacks) soll deshalb nun die Aufgabe übernehmen, die bereits von einigen Werbeblockern oder anderen Browser-Erweiterungen erledigt wird - das automatische Zustimmen zu den Privatsphäre-Abfragen oder das Unterdrücken derartiger Abfragen. Opera nutzt dazu die ohnehin eingebaute Adblocker-Funktionalität, überlässt es aber dem Nutzer, wie man letztlich mit den Abfragen umgeht.
Der Nutzer muss die Funktion grundsätzlich zunächst selbst aktivieren und kann dann entscheiden, ob er eine automatische Zustimmung zu den Cookie- und Privatsphäre-Dialogen wünscht - oder sie komplett blocken und unterdrücken will. Da man bei der zweitgenannten Option ja den Abfragen nicht zustimmt, kann es vorkommen, dass die jeweilige Website dann den Zugriff verweigert, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.
Man sollte sich also wohl gut überlegen, wie genau man die neue "Block Cookie Dialogs"-Funktion nutzen will. Einerseits stimmt man mit der einen Option möglicherweise unerwünschten Cookies zu, andererseits wird man unter Umständen ausgesperrt, wenn die zweitere Option aktiviert wird.
Opera nutzt für die neue Funktion nach eigenen Angabe eine Kombination aus "CSS-Regeln und JavaScript-Heuristik", um die Abfragen zu erkennen und zu unterdrücken. Das Unternehmen hat das Feature mit mehr als 15.000 Websites getestet und will die Erprobung in den kommenden Monaten weiter ausbauen, um ein gutes Nutzungserlebnis zu garantieren.
Opera 48 für Android bringt einen Cookie-Dialog-Blocker mit
Zwar soll die DSGVO eigentlich für mehr Transparenz sorgen, doch haben die neuen Regelungen eben auch das Nutzungserlebnis vielerorts im weltweiten Netz deutlich verändert. Der Nutzer wird ohnehin schon ständig mit Like-Aufforderungen, Newsletter-Angeboten, Ortsbestimmungs-Versuchen und ähnlichem belästigt, so dass die DSGVO-Abfragen nach Meinung mancher nicht auch noch dazukommen sollten.
Der neue Opera 48 Browser für Android (via ghacks) soll deshalb nun die Aufgabe übernehmen, die bereits von einigen Werbeblockern oder anderen Browser-Erweiterungen erledigt wird - das automatische Zustimmen zu den Privatsphäre-Abfragen oder das Unterdrücken derartiger Abfragen. Opera nutzt dazu die ohnehin eingebaute Adblocker-Funktionalität, überlässt es aber dem Nutzer, wie man letztlich mit den Abfragen umgeht.
Der Nutzer muss die Funktion grundsätzlich zunächst selbst aktivieren und kann dann entscheiden, ob er eine automatische Zustimmung zu den Cookie- und Privatsphäre-Dialogen wünscht - oder sie komplett blocken und unterdrücken will. Da man bei der zweitgenannten Option ja den Abfragen nicht zustimmt, kann es vorkommen, dass die jeweilige Website dann den Zugriff verweigert, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.
Man sollte sich also wohl gut überlegen, wie genau man die neue "Block Cookie Dialogs"-Funktion nutzen will. Einerseits stimmt man mit der einen Option möglicherweise unerwünschten Cookies zu, andererseits wird man unter Umständen ausgesperrt, wenn die zweitere Option aktiviert wird.
Opera nutzt für die neue Funktion nach eigenen Angabe eine Kombination aus "CSS-Regeln und JavaScript-Heuristik", um die Abfragen zu erkennen und zu unterdrücken. Das Unternehmen hat das Feature mit mehr als 15.000 Websites getestet und will die Erprobung in den kommenden Monaten weiter ausbauen, um ein gutes Nutzungserlebnis zu garantieren.
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