Fortbestand lange sicher: Opera bekommt starke finanzielle Absicherung

Browser, Logo, Opera Bildquelle: Opera
Nach vielen Jahren, in denen der Underdog des Browser-Marktes quasi auf sich allein gestellt in seiner Nische irgendwie durchkam, wagt das Management nun doch noch den großen Schritt an die Börse. Durch die Ausgabe von Aktien an interessierte Anleger konnte das Unternehmen dabei wieder etwas Geld in die stets klammen Kassen spülen. Zuvor hatte die Firma recht turbulente Zeiten durchlebt. Über viele Jahre blieben die Norweger ein Stück weit unter sich und lieferten einfach immer weiter ihre Software ab und vertrauten auf ihren Kreis von Fans. Allerdings erlaubten die daraus resultierenden Einnahmen natürlich auch keine großen Sprünge und schon gar nicht ein Marketing, das es erlaubt hätte, zumindest halbwegs mit den großen Anbietern mitzuhalten.

2016 wurde das Unternehmen letztlich von einem chinesischen Konsortium übernommen, arbeitete aber weiterhin von Oslo aus. Trotzdem brachte dies natürlich Veränderungen mit sich, die darin mündeten, dass der Hersteller des nunmehr ältesten noch aktiv gepflegten und in nennenswertem Umfang eingesetzten Browsers für einen Börsengang vorbereitet wurde.


Und dieser verlief durchaus erfolgreich. Opera konnte die Aktien im obersten Bereich des festgesetzten Kurses von 10 bis 12 Dollar in den Handel schicken. Und dort ging es erst einmal weiter um 28 Prozent auf 13,24 Dollar nach oben. Am Ende brachte die Aktion erst einmal 115 Millionen Dollar ein. Aber es bleibt vorerst abzuwarten, wie sich das Unternehmen längerfristig entwickelt. Denn unter den frühen Käufern von Opera-Aktien dürften sicher auch so einige sein, die allein schon aus reiner Nostalgie ein solches Papier besitzen wollen.

Neben dem Börsengang gab es aber auch noch zusätzliches Geld. Tospring Technology, ein Hersteller von kleinen Spezialsystemen für Bitcoin-Miner hat zusätzlich eine private Investition in Opera geleistet. Hierbei kamen weitere 60 Millionen Dollar herein. Angesichts dessen, dass Opera sich auch wirtschaftlich ziemlich positiv entwickelte, dürfte der Fortbestand des Nischenbrowsers bis auf weiteres problemlos gesichert sein.

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