FBI untersucht: Was wusste Tesla über die Probleme mit dem Model 3?
Der scharfe Wind, der Tesla-Chef Elon Musk wegen seiner öffentlichen Äußerungen rund um das Unternehmen entgegenweht, scheint vorerst nicht abflauen zu wollen. Jetzt hat das FBI eine Untersuchung eingeleitet, die die Produktionszahlen des Model 3 ganz genau unter die Lupe nehmen soll. Die Frage: Wusste Musk und das Unternehmen, dass die genannten Ziele so nie möglich waren?
Wie das Wall Street Journal (Paywall/via Golem) unter Berufung auf anonyme Quellen schreibt, hat das FBI eine Untersuchung eingeleitet, bei der die Produktionszahlen des Model 3 bis zurück ins Jahr 2017 überprüft werden sollen. Wie das Unternehmen unabhängig von dem Bericht mitteilt, habe man dem Justizministerium bereits im August Informationen zu den öffentlichen Äußerungen Musks bezüglich der Produktionszahlen des Model 3 übermittelt.
Wie das Wall Street Journal weiter berichtet, seien FBI-Agenten mit ehemaligen Tesla-Angestellten in Kontakt getreten und haben um Aussagen gebeten, darüber hinaus seien auch einige Vorladungen an "führende Mitarbeiter" erfolgt. Tesla gibt an, dass man aktuell weder von Vorladungen, Aufforderungen zur Zeugenaussage noch anderen formellen Verfahren Kenntnis habe.
Jetzt nimmt das FBI die Model 3-Produktion auseinander
Unter dem Titel "Elon Musk: Einigung mit der SEC, Rücktritt als Tesla-Aufsichtsratschef" hatten wir Ende letzten Monats darüber berichtet, dass sich der Tesla-Chef mit der Börsenaufsicht auf eine Strafe geeinigt hatte, die für seine öffentlichen Äußerungen zur Privatisierung des Unternehmens verhängt wurde. Jetzt gerät Musk abermals ins Visier einer Untersuchung: Das FBI soll ermitteln, ob der Tesla-Chef wissentlich falsche Angaben zu den Produktionszahlen des Model 3 gemacht hat. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Wie das Wall Street Journal (Paywall/via Golem) unter Berufung auf anonyme Quellen schreibt, hat das FBI eine Untersuchung eingeleitet, bei der die Produktionszahlen des Model 3 bis zurück ins Jahr 2017 überprüft werden sollen. Wie das Unternehmen unabhängig von dem Bericht mitteilt, habe man dem Justizministerium bereits im August Informationen zu den öffentlichen Äußerungen Musks bezüglich der Produktionszahlen des Model 3 übermittelt.
Die Agenten fragen genau nach
Im Rahmen der Vorstellung des Model 3 hatte Tesla ehrgeizige Produktionsziele genannt, die der Konzern im Nachhinein immer wieder deutlich anpassen musste. Bundesagenten sollen deshalb jetzt ermitteln, ob die Erklärungen zu den Zielen mit dem Wissen abgegeben wurden, dass diese nicht zu erreichen waren. Kann ein solcher Nachweis geführt werden, könnte sich der Konzern dem nächsten Vorwurf der Täuschung der Investoren ausgesetzt sehen.Wie das Wall Street Journal weiter berichtet, seien FBI-Agenten mit ehemaligen Tesla-Angestellten in Kontakt getreten und haben um Aussagen gebeten, darüber hinaus seien auch einige Vorladungen an "führende Mitarbeiter" erfolgt. Tesla gibt an, dass man aktuell weder von Vorladungen, Aufforderungen zur Zeugenaussage noch anderen formellen Verfahren Kenntnis habe.
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