Apple patentiert Werbeanruf-Erkennung - und rennt Google hinterher
Bei Apple wird unter anderem auch fieberhaft an einem System gearbeitet, das unerwünschte Werbe-Anrufe automatisiert erkennen soll. Wenn es funktioniert, erhalten die Angerufenen eine Warnung auf dem Display ihres iPhones angezeigt und können so vorsichtiger in ein Gespräch gehen, das wahrscheinlich von Betrügern initiiert wurde.
Den aktuellen Stand der eigenen Forschung haben Apple-Entwickler in einer Patentschrift zusammengefasst und so schützen lassen. Darin beschreiben sie verschiedene Verfahren, mit denen beispielsweise erkannt werden soll, wenn ein Telefonat mit einer gefälschten Anrufer-Nummer hereinkommt. Das ist eine beliebte Methode, um mit Call Centern im Ausland die jeweiligen nationalen Gesetze zu umgehen und trotzdem wie ein heimisches Unternehmen zu wirken.
Allerdings sollen entsprechende Anrufe nicht komplett blockiert werden. Stattdessen setzen die Apple-Entwickler eher darauf, den Nutzer über die Bedenken des Spam-Filters zu informieren. Das dürfte tatsächlich die bessere Lösung sein, auch wenn die Belästigung durch den Anruf so nicht unterbunden wird. Zumindest aber wird die Aufmerksamkeit der Anwender geschärft und sie so vielleicht davon abgehalten, auf unseriöse Geschäfte einzugehen.
Apple muss in dem Bereich ohnehin erst einmal versuchen, ein Stück weit zu Google aufzuholen. Der Suchmaschinenkonzern ist in der Erkennung von Werbeanrufen schon wesentlich weiter. Das liegt zum Teil auch daran, dass das Unternehmen durch seinen freigiebigeren Umgang mit Daten wesentlich mehr Informationen zur Verfügung hat, mit denen die KI-Algorithmen hinter solchen Systemen gefüttert und trainiert werden können.
Allerdings sollen entsprechende Anrufe nicht komplett blockiert werden. Stattdessen setzen die Apple-Entwickler eher darauf, den Nutzer über die Bedenken des Spam-Filters zu informieren. Das dürfte tatsächlich die bessere Lösung sein, auch wenn die Belästigung durch den Anruf so nicht unterbunden wird. Zumindest aber wird die Aufmerksamkeit der Anwender geschärft und sie so vielleicht davon abgehalten, auf unseriöse Geschäfte einzugehen.
Wegblocken funktioniert nicht
Die andere Option wäre das Wegblocken solcher Anrufe - allerdings arbeiten die fraglichen Systeme längst nicht so perfekt, dass wirklich zuverlässig eine Spam-Erkennung garantiert werden kann. Das kann dann schnell dazu führen, das wichtige gewünschte Anrufe ausbleiben und der Ärger umso größer wird.Apple muss in dem Bereich ohnehin erst einmal versuchen, ein Stück weit zu Google aufzuholen. Der Suchmaschinenkonzern ist in der Erkennung von Werbeanrufen schon wesentlich weiter. Das liegt zum Teil auch daran, dass das Unternehmen durch seinen freigiebigeren Umgang mit Daten wesentlich mehr Informationen zur Verfügung hat, mit denen die KI-Algorithmen hinter solchen Systemen gefüttert und trainiert werden können.
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