Marktwächter warnen vor Drittanbieter:
Teure Abos auf Handyrechnung
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein warnt derzeit vor dem erneuten Aufflammen von Abofallen, die plötzlich auf der Handy-Rechnung mit auftauchen. Auffällig sind dabei in letzter Zeit Beschwerden über die ZED Germany GmbH, die Premiumdienste im Fünf-Tages-Rhythmus abrechnet. Kunden von Vodafone sind zudem häufiger betroffen.
Infografik: Jeder Zweite telefoniert per WhatsApp und Co.
Das teilen die Marktwächter, bekannt als das Frühwarnsystem der Verbraucherzentralen, mit. Demnach liegen dem Marktwächter-Team aus der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein aktuell zur ZED Germany GmbH Beschwerden von Verbrauchern aus ganz Deutschland vor. Kunden von Vodafone scheinen besonders stark betroffen zu sein, so die Marktwächter. Kunden erhalten dabei per SMS eine Bestätigung zu einem angeblich bei ZED abgeschlossenen Abo. Meist werden Premiumdienste abgerechnet, die 4,99 Euro kosten und von denen die Betroffenen noch nie etwas gehört haben und nicht wissen, wo sie herkommen.
Betroffene sollten eine Beschwerde bei den Marktwächtern einreichen. Die Verbraucherzentralen gehen dann regelmäßig gerichtlich gegen solche Unternehmen vor. Siehe auch:
Infografik: Jeder Zweite telefoniert per WhatsApp und Co.
Das teilen die Marktwächter, bekannt als das Frühwarnsystem der Verbraucherzentralen, mit. Demnach liegen dem Marktwächter-Team aus der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein aktuell zur ZED Germany GmbH Beschwerden von Verbrauchern aus ganz Deutschland vor. Kunden von Vodafone scheinen besonders stark betroffen zu sein, so die Marktwächter. Kunden erhalten dabei per SMS eine Bestätigung zu einem angeblich bei ZED abgeschlossenen Abo. Meist werden Premiumdienste abgerechnet, die 4,99 Euro kosten und von denen die Betroffenen noch nie etwas gehört haben und nicht wissen, wo sie herkommen.
Abrechnung im Fünf-Tage-Rhythmus
Die Abos werden dann im Fünf-Tage-Rhythmus abgerechnet - da ist dann also schnell eine hohe Summe zusammen. Verbraucherschützer fordern dabei, dass diese Abos künftig über eine Drittanbietersperre standardmäßig schon vom Provider gesperrt werden. Derzeit muss das der Nutzer noch selbst machen, die Marktwächter raten auch dazu.ZED ist auffällig
"Drittanbieter-Abofallen sind nach wie vor ein Verbraucherproblem im Telekommunikationsmarkt. Allein über die Zed Germany GmbH beschweren sich seit Monaten fortlaufend Verbraucherinnen und Verbraucher aus allen Bundesländern", erklärt Tom Janneck, Teamleiter Marktwächter Digitale Welt bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. In den vergangenen Jahren gingen zahlreiche Beschwerden zu Betrug durch Drittanbieter im Frühwarnnetzwerk der Verbraucherzentralen ein.Betroffene sollten eine Beschwerde bei den Marktwächtern einreichen. Die Verbraucherzentralen gehen dann regelmäßig gerichtlich gegen solche Unternehmen vor. Siehe auch:
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