Amazon: Der Versandhändler jagt Paketdiebe mit speziellen Fallen
Der Versandhändler aus Seattle dominiert das Geschäft schon seit langem, mittlerweile kann man bei Amazon im Prinzip alles bestellen, was man braucht. Oftmals sind es auch teure Produkte, die über diverse Paketdienste verschickt werden. Nun verrieten ehemalige Mitarbeiter, wie man unehrliche Fahrer identifiziert hat.
Ehrliche Boten haben nichts zu befürchten
Verschwundene und nicht angekommene Pakete sind nicht nur für den Kunden höchst unangenehm, sondern stellen für Amazon auch ein immenses wirtschaftliches Problem dar. Laut der US-amerikanischen Handelsinteressensgemeinschaft belief sich der Schaden, der in der gesamten Branche durch Fehler, Betrug oder Diebstahl entstand, alleine im Vorjahr auf 47 Milliarden Dollar.
Amazon ist als Marktführer besonders stark betroffen, weshalb es nicht verwundert, dass der Handelskonzern alles versucht, um solche Verluste zu minimieren. Vor allem Diebstähle sind für Amazon ärgerlich und deshalb versucht das Unternehmen alles, um schwarze Schafe aus der "letzten Meile" der Zustellung her auszusieben.
Diese sind auch bewusst mit Codes ausgestattet, die einen Fehler ergeben. Wenn ein Fahrer ein solches Paket scannt, dann scheint dieses Paket nicht im System aufzutauchen, es ist quasi herrenlos. Ein ehrlicher Fahrer kann nun in der Zentrale anrufen oder es bei Rückkehr zurückgeben, damit beweist er seine Integrität.
Ein weniger ehrlicher Bote wird damit aber in Versuchung geführt, das Paket zu behalten. Tut er das, dann schnappt die Falle zu und er wird als Dieb überführt. Amazon hat diese Praxis auf Anfrage von Business Insider zwar nicht direkt bestätigt, man meinte aber, dass "Überprüfungen und Kontrollen Teil des gesamten Qualitätsprogramms sind und zufällig durchgeführt werden".
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Ehrliche Boten haben nichts zu befürchten
Verschwundene und nicht angekommene Pakete sind nicht nur für den Kunden höchst unangenehm, sondern stellen für Amazon auch ein immenses wirtschaftliches Problem dar. Laut der US-amerikanischen Handelsinteressensgemeinschaft belief sich der Schaden, der in der gesamten Branche durch Fehler, Betrug oder Diebstahl entstand, alleine im Vorjahr auf 47 Milliarden Dollar.
Amazon ist als Marktführer besonders stark betroffen, weshalb es nicht verwundert, dass der Handelskonzern alles versucht, um solche Verluste zu minimieren. Vor allem Diebstähle sind für Amazon ärgerlich und deshalb versucht das Unternehmen alles, um schwarze Schafe aus der "letzten Meile" der Zustellung her auszusieben.
"Dummy-Pakete"
Das macht man sicherlich mit diversen Methoden, eine verrieten nun aber ehemalige Mitarbeiter gegenüber Business Insider: Demnach werden von Amazon immer wieder leere oder mit wertlosen Gewichten beschwerte "Dummy"-Pakete verschickt bzw. zufällig an die Auslieferer verteilt.Diese sind auch bewusst mit Codes ausgestattet, die einen Fehler ergeben. Wenn ein Fahrer ein solches Paket scannt, dann scheint dieses Paket nicht im System aufzutauchen, es ist quasi herrenlos. Ein ehrlicher Fahrer kann nun in der Zentrale anrufen oder es bei Rückkehr zurückgeben, damit beweist er seine Integrität.
Ein weniger ehrlicher Bote wird damit aber in Versuchung geführt, das Paket zu behalten. Tut er das, dann schnappt die Falle zu und er wird als Dieb überführt. Amazon hat diese Praxis auf Anfrage von Business Insider zwar nicht direkt bestätigt, man meinte aber, dass "Überprüfungen und Kontrollen Teil des gesamten Qualitätsprogramms sind und zufällig durchgeführt werden".
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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