Xbox: Microsoft plante doch ein VR-Headset - Hardware zu schlecht?
Vor einigen Monaten stellte Microsoft klar, dass man keine konkreten Pläne für die Einführung eines Virtual-Reality-Headsets für die Spielekonsole Xbox habe. Dies war offenbar nur die halbe Wahrheit, denn wie jetzt bekannt wurde, hat Microsoft ein entsprechendes Produkt entwickelt, es aber letztlich wegen schlechter Erfolgsaussichten nie auf den Markt gebracht.
Wie das US-Technikportal CNET unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Microsoft berichtet, hatten die Redmonder in den letzten Jahren immer wieder bei ihren Partnern unter den Spieleherstellern um Unterstützung geworben, um diese zur Arbeit an Spielen für den Einsatz in Verbindung mit einem VR-Headset auf der Xbox zu bewegen. Anfang 2018 bekamen die Partner dann zu hören, dass Microsoft seine Pläne für ein VR-Headset für die Xbox vorerst auf Eis legte.
Hintergrund waren offenbar Bedenken, wonach die für das Xbox-VR-Headset geplante technische Ausstattung nicht wirklich konkurrenzfähig war, um gegen Konkurrenten wie das Oculus Rift oder das HTC Vive zu bestehen. Den Quellen von CNET zufolge verzichtete Microsoft zunächst auf die Weiterenwicklung, um die Verfügbarkeit besserer Hardware-Technologien abzuwarten.
Microsoft hat sich unterdessen wohl mit seiner Rolle als Plattformanbieter abgefunden und konzentriert sich darauf, Windows Mixed Reality und andere Produkte zu verbessern, die der Verwendung von Windows als Basis für VR-Anwendungen Vortrieb geben können. Wer will, kann das Microsoft-Betriebssystem mittlerweile nicht nur für WMR-Szenarien verwenden, sondern auch Steam und andere Dienste in Verbindung mit einer Vielzahl von verschiedenen Headsets diverser Hersteller verwenden.
Hintergrund waren offenbar Bedenken, wonach die für das Xbox-VR-Headset geplante technische Ausstattung nicht wirklich konkurrenzfähig war, um gegen Konkurrenten wie das Oculus Rift oder das HTC Vive zu bestehen. Den Quellen von CNET zufolge verzichtete Microsoft zunächst auf die Weiterenwicklung, um die Verfügbarkeit besserer Hardware-Technologien abzuwarten.
Geplant als Konkurrenz zu Playstation VR
Ursprünglich sei das Gerät als Gegenstück zu PlayStation VR vorgesehen, heißt es. Es sollte sich somit nicht durch eine besonders gute Austattung von der Konkurrenz abheben, wobei Sonys Ansatz zwar eine recht ordentliche, aber eben nicht überragende Bildqualität bietet. Produkte wie das HTC Vive Pro und das Samsung HMD Odyssey bieten mittlerweile eine bessere Bildqualität, während Facebook seinerseits vermutlich im September erstmals einen Blick auf das Oculus-Headset der nächsten Generation geben wird.Microsoft hat sich unterdessen wohl mit seiner Rolle als Plattformanbieter abgefunden und konzentriert sich darauf, Windows Mixed Reality und andere Produkte zu verbessern, die der Verwendung von Windows als Basis für VR-Anwendungen Vortrieb geben können. Wer will, kann das Microsoft-Betriebssystem mittlerweile nicht nur für WMR-Szenarien verwenden, sondern auch Steam und andere Dienste in Verbindung mit einer Vielzahl von verschiedenen Headsets diverser Hersteller verwenden.
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